„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von

ROYAL CANIN Deutschland

Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


Verband für das Deutsche Hundewesen
Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine


| Impressum | Disclaimer

Hundebesuchsdienste in Kindereinrichtungen

 

Erfolgreiches Pilotprojekt in Berlin

Der Hundebesuchsdienst im Rahmen der Aktion „Helfer auf vier Pfoten” startete im April 2002 in Berlin – und seitdem hat er große Erfolge erzielt: Über 5.500 Kinder wurden durch das Hundebesuchsprogramm mit Hunden zusammengebracht, mehr als 300 Kindergruppen und Klassen haben die Angebote dankbar aufgegriffen; und beim Verein „Leben mit Tieren” liegt eine lange Liste von interessierten Schulen, Kindergärten und Kinderheimen, die gerne regelmäßigen Besuch von den Helfern auf vier Pfoten hätten. Denn alle merken: Kinder und Hunde zusammenzubringen, macht nicht nur allen Beteiligten Freude, sondern es nutzt den Kindern, fördert ihre Entwicklung und belebt den Unterricht. Die Kinder einer Hauptschule im Berliner Stadtteil Reinickendorf waren die Ersten: Die Labrador-Hündin Frida besuchte sie in ihrem Klassenraum und kam von da an regelmäßig. Inzwischen haben viele Kinder in Berlin gelernt, dass Hunde keinen Lärm mögen, auf Unruhe mit Stress reagieren und sehr empfindliche Nasen haben. Sie wissen, was die Vierbeiner fressen, wie man sich ihnen nähert und sorgen dafür, dass sich der vierbeinige Besucher bei ihnen wohl fühlt.
 

Positive Entwicklung

„Die Hundebesuchsdienste in den Kindereinrichtungen, die wir dank der Unterstützung von ROYAL CANIN durchführen können, haben positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder, die auch langfristig spürbar bleiben”, erläutert Dr. Wolfgang Scharmann, zweiter Vorsitzender des Vereins. „Die Kinder lernen den richtigen Umgang mit Hunden, lernen die Bedürfnisse und die Persönlichkeit der Tiere kennen – und sie lernen dabei auch sehr viel über sich. Sie gewinnen Sicherheit und Selbstvertrauen und interessanterweise auch soziale Kompetenz.” Das merken auch die Erzieher, die Lehrer und die Eltern. Deshalb erzählen sie von den Erfolgen und wecken so das Interesse weiterer Kindereinrichtungen an den Hundebesuchsdiensten.

 

Optimierung der Besuchsuchdienste

Durch Rückkopplung mit den Lehrern und Erziehern hat "Leben mit Tieren" das Angebot der Hundebesuchsdienste an die konkreten Möglichkeiten und Bedürfnisse der Schulen, Heime und Kindergärten angepasst. So werden die Hundebesuche nicht mehr ausschließlich, wie anfänglich angedacht und auch praktiziert, als Langzeitprojekt mit einzelnen Klassen über den Zeitraum eines ganzen Schuljahres durchgeführt. Denn dies stellt die Lehrer häufig vor große organisatorische Probleme und ist nicht immer mit dem klassischen Unterrichtsplan in Einklang zu bringen. "Die neue Lösung lag auf der Hand", berichtet Heikki Tettke, für Hundebesuche verantwortliches Vorstandsmitglied im Verein "Leben mit Tieren". "Wir bieten jetzt Pakete von 4 bis 8 Wochen an, in denen jeweils ein Besuch pro Woche auf dem Programm steht. Meistens sind es zwei oder drei Hunde, die wir mitnehmen, denn es hat sich gezeigt, dass die normale Klassenstärke zu groß ist. Die Kontaktaufnahme mit dem Hund und die Kommunikation mit dem Vierbeiner werden zu schwierig. Deshalb teilen wir die Klassen oder Gruppen in zwei oder drei Einheiten. Je kleiner die Kinder sind, desto kleiner sollten die Gruppen sein." Die große Nachfrage nach den Besuchspaketen zeigt, dass die Aktion "Helfer auf vier Pfoten" hier auf dem richtigen Weg ist. Der große Vorteil des neuen Angebots: mehr Kinder kommen in den Genuss des Besuchsdienstes und auf diesem Wege erreichen wir mehr Familien, die sich mit dem Thema "Hund" und dem Umgang mit Hunden auseinandersetzen.