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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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| Impressum
| Disclaimer
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Themenfeld Rettungshund
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Menschenleben retten
Die Rettungshunde arbeiten professionell mit dem Menschen in einem
Team. Sie zeigen sehr deutlich, warum wir in unserer Aktion Hunde
als "Helfer auf vier Pfoten" bezeichnen:
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sie sind Partner des Menschen, bilden mit ihm ein Team, oder
sie helfen (in diesem Fall ganz konkret Menschenleben zu retten),
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sie besitzen Fähigkeiten, die - wenn sie richtig trainiert
werden - vielen Menschen nutzen können,
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und sie sind vorbildlich dazu geeignet, das Vorurteil zu widerlegen,
dass Hunde nicht mehr in die moderne Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
passen.
Profis für den Ernstfall
Rettungshunde sind besonders gut qualifizierte und speziell trainierte
Hunde. Sie retten Menschenleben, indem sie schnell und sicher den
Rettungskräften anzeigen, wo sich Menschen befinden: unter Trümmern,
hinter verschlossenen Türen, in unübersichtlichem Gelände oder in
Waldstücken. Rettungshunde sind unverzichtbar - auch im Zeitalter
der Hightech-Computer und Marssonden. Denn die Hundenase kann Signale
sogar in solchen Situationen aufnehmen und verarbeiten, in denen
kein technisches Gerät arbeitsfähig wäre.
Obwohl jeder Katastrophenfall anders ist, ist eines überall gleich:
Jedes Mal herrscht Hektik, Unruhe, Lärm, oft ist die Gefahrenstelle
schwer zugänglich. Technische Ortungsgeräte können entweder gar
nicht angeliefert werden oder ihr Einsatz setzt eine Ruhe voraus,
die nicht herzustellen ist. Die vor Ort eingesetzten Rettungshunde
müssen also die Belastungen der aufgeregten Atmosphäre aushalten
und eindeutig und sicher erkennen können, ob sich z.B. unter Trümmern
noch Menschen befinden. Der Hund ist ein hervorragender Helfer -
aber natürlich nur, wenn die Rettungskräfte sich hundertprozentig
auf ihn verlassen können: Deshalb wird er qualifiziert und permanent
trainiert. Das heißt: Nicht jeder Hund ist ein potenzieller Rettungshund.
Aber es soll ja auch nicht jeder Vierbeiner ein Rettungs-Profi werden.
Rettungshunde in Deutschland
In Deutschland gibt es rund 315 Rettungshunde-Staffeln, in denen
schätzungsweise 1.500 bis 2.000 ausgebildete Rettungshunde "arbeiten".
Die meisten Staffeln sind Teil der großen Hilfsorganisationen, also
der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks,
der Johanniter Unfallhilfe und der Malteser. Aber auch zahlreiche
freie Verbände, wie der Deutsche Rettungshunde Verein e.V. und der
Bundesverband der Rettungshunde e.V., organisieren Rettungshunde-Arbeit.
Losgelöst von allen größeren Organisationen oder Verbänden arbeiten
die "freien" Staffeln.
Diese mehrgleisige Struktur der Rettungshunde-Arbeit hat geschichtliche
Ursachen. Seit 1953 war es der Bundesluftschutzverband (später der
Bundesverband für den Selbstschutz), der Rettungshunde ausbildete.
In den frühen 70er Jahren führten Technikglaube und Fortschrittsoptimismus
dazu, dass man glaubte, die hochempfindliche Hundenase durch technische
Geräte ersetzen zu können. Deshalb wurde die Verwaltung und Ausbildung
von Rettungshunden von staatlicher Seite offiziell eingestellt.
Viele Staffeln schlossen sich daraufhin dem Katastrophenschutz oder
den Hilfsorganisationen an. Darüber hinaus führten private Initiativen
in den folgenden Jahren zur Gründung von Vereinen, die sich auf
die Rettungshunde-Arbeit konzentrierten. Diese Struktur ist bis
heute erhalten geblieben.
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