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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Rettungshundestaffel beim Einsatztraining
Übung für den Ernstfall
Die außergewöhnlichen Leistungen der Rettungshunde kommen nicht
von ungefähr: Eine gute Ausbildung und permanentes Training sind
die Voraussetzung dafür, dass sie im Ernstfall Menschen retten können.
Diese Ernstfälle passieren, wie im Fall von Erdbeben, auf der
ganzen Welt.
Die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wiesbaden gehört zu den
Such- und Rettungseinheiten, die im Katastrophenfall international
eingesetzt werden. An den Schauplätzen arbeiten sie mit Rettungsteams
aus der ganzen Welt zusammen. Damit diese Zusammenarbeit reibungslos
funktioniert und die Hunde effektiv arbeiten können, müssen diese
Einsätze immer wieder geübt werden. Unter möglichst realen Bedingungen
und mit Einheiten unterschiedlicher Organisationen.
Im Rahmen einer solchen Übung fuhr die Rettungshundestaffel der
Feuerwehr Wiesbaden mit einer weiteren Einheit der Feuerwehr und
des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) für vier Tage auf ein spezielles
Übungsgelände bei Nohra/Thüringen. Der folgende Text schildert den
Ablauf dieser Übung:
Teamwork unter erschwerten Bedingungen
Dem Katastropheneinsatz gehen immer extreme Notfälle, schwere
Unglücke oder sogar Naturkatastrophen voraus. Es sind Einsätze,
die oft an die psychische als auch physische Grenze der beteiligten
Einsatzkräfte gehen und meist extreme Leistungsreserven von Mensch
und Hund abfordern.
Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse war dieser Zustand
vor Ort sehr schnell gegeben. Der lang anhaltende Dauerregen vom
Wochenende und die unangenehme, feuchtkalte Temperatur erforderte
psychisches als auch physisches Durchhaltevermögen von Mensch und
Hund. Bereits am Freitagmorgen gab es kaum ein trockenes Plätzchen,
wo sich die Einsatzkräfte und Rettungshunde erholen konnten. Darüber
hinaus machte die hohe Luftfeuchtigkeit sehr schnell alle Textilien
und die Reservekleidung feucht. Selbst die Zelte konnten diesen
extremen Bedingungen nicht standhalten und wurden an manchen Stellen
undicht.
Aber gerade unter diesen widrigen Umständen zeigt und beweist
sich die Improvisationsstärke der Feuerwehr. Die Gruppe schaffte
mit geringem technischem Aufwand einen akzeptablen Raum und Atmosphäre
der Regeneration. Undichte Zelte wurden mit Planen abgedeckt, die
man in unmittelbarer Umgebung organisierte, und Baustellenheizgeräte
sorgten für eine einigermaßen behagliche Umgebung. In dieser Extremsituation
zeigten Rettungshundestaffel, Freiwillige Feuerwehr und ASB ihre
hohe Teamfähigkeit und Gruppengemeinschaft.
Prüfung der internationalen Einsatzfähigkeit
Die Einsatzteams hatten über vier Tage mehrere Aufgaben der Flächen-
und Trümmerpersonensuche sowie der Rettung und medizinischen Versorgung,
wahlweise bei Tag oder bei Nacht zu erfüllen. Der Dauerregen und
matschige Boden machten diese Übungsaufgaben, die von bereits erlebten,
realistischen Situationen abgeleitet werden, noch schwieriger. In
der Nacht von Freitag auf Samstag und Samstagnachmittag mussten
die bereits ausgebildeten Rettungshundeteams zusätzlich ihre Einsatztauglichkeit
unter Beweis stellen.
Anhand eines realistischen Szenarios mussten sie innerhalb von
20 Minuten drei verschüttete Personen auf einer Trümmerfläche von
ca. 2.000 m² orten und deren technische Befreiung einleiten sowie
medizinischen Versorgung gewährleisten. Alle beteiligten Einsatzeinheiten
lösten die gestellten Übungsaufgaben erfolgreich. Insgesamt verlief
die Einsatzübung sehr erfolgreich und harmonisch. Mehrere Rettungshundeteams
konnten sich im Rahmen der Einsatzübung für den nationalen wie internationalen
Einsatz qualifizieren und unterstützen die schon zugelassenen Suchhundteams.
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Mehr Erleben
& Erfahren |
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Unter Führung der UN
Im vergangenen Jahrzehnt ist die Zahl der Einsätze von Such- und
Rettungseinheiten (Search- and Rescue-Teams= SAR) erkennbar angestiegen.
Dazu gehört auch die Rettungshundestaffel Feuerwehr Wiesbaden.
Weltweit haben Naturkatastrophen dafür gesorgt, dass diese Einsatzteams
in internationale Katastrophengebiete geschickt werden. Die Vereinten
Nationen (UN) koordinieren diese Einsätze.
Die UN hat ein Regelwerk für alle SAR-Teams geschaffen und ein
"International Search and Rescue Response System" ins Leben gerufen.
Die Einsatzübungen der SAR-Einheiten finden nach Richtlinien der
UN statt.
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