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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Tiergestützte Therapie
Vierbeiner mit heilsamer Wirkung
Mensch und Hund – Partnerschaft seit Jahrtausenden
Hunde sind die einzige Tierart, die ohne den Menschen überhaupt
nicht existieren würde. Für unsere Vorfahren war der domestizierte
Wolf zunächst ein Hilfsmittel für die Jagd, zum Schutz
oder zur Ernährung. Dieses Zweckbündnis entwickelte sich
zu einer dauerhaften Gemeinschaft. Der Hund wurde Spielkamerad,
Trostspender und treuer Gefährte. Seine bloße Anwesenheit
vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit. Diese elementaren
positiven Wirkungen der Beziehung von Mensch und Hund gelten auch
in unserer technisierten Zeit. Bereits das Streicheln eines Hundes
wirkt angstlösend und stressmindernd.
Körper und Seele – Wirkungen des Hundekontaktes
Die erlebte Mensch-Tier-Beziehung ist reich an Erfahrungswerten
über physische und psychische Wirkung von Tierkontakten. Systematische
Versuche ergaben, dass diese subjektiven Beobachtungen durch Fakten
zu belegen sind. Bei zahlreichen Menschen sinken in Anwesenheit
eines freundlich erlebten Hundes Blutdruck und Herzfrequenz - selbst
wenn die Testperson besonderen Stressauslösern ausgesetzt wird.
Ein Erklärungsansatz für die beruhigende Wirkung führt
entwicklungsgeschichtliche Argumente an: Die ruhige und entspannte
Anwesenheit eines anderen Wesens ist ein ursprüngliches Signal
für die Abwesenheit von Gefahr.
Der regelmäßige Kontakt zu Hunden vermindert nachweislich
Gefühle wie Einsamkeit, Isolation, Depression und Langeweile.
Hundebesitzer schätzen ihren Gesundheitszustand und ihre Lebenszufriedenheit
überdurchschnittlich optimistischer ein als Menschen ohne Tier.
Diese positiven Wirkungen werden ergänzt durch eine allgemein
höhere körperliche Aktivität. Regelmäßige
Bewegung mit dem Hund beugt Erkrankungen von Bewegungsapparat und
Kreislauf vor.
Hunde und Kinder – eine besondere Beziehung
Kinder haben einen natürlichen, unmittelbaren Zugang zu Tieren.
In keinem Kinderzimmer fehlen Plüschtiere oder Tierfotos an
der Wand. Pferde, Katzen und besonders Hunde sind die favorisierten
Motive. Die Zuwendung von Kindern zu Tieren bringt ursprüngliche
menschliche Bedürfnisse zum Ausdruck. Berühren und berührt
zu werden ist ein elementarer Faktor für unser Wohlbefinden.
Gleiches gilt für den Wunsch, sich akzeptiert zu fühlen,
vertrauen zu können und gleichzeitig Vertrauter zu sein. Ein
Hund erweist sich hier als idealer Gefährte. Er bietet zahllose
Möglichkeiten für aktive, positive Erlebnisse, geht kritikfrei
und unvoreingenommen auf Kinder zu und ist in seinen Reaktionen
authentisch.
Besuche und Begegnungen – Hunde als Therapeuten
Seit mehreren Jahren wird untersucht, wie der Kontakt zu Hunden
Bewohnern von Pflege- und Kinderheimen helfen kann, ihre besondere
Situation besser zu bewältigen. Es zeigte sich, dass ein regelmäßiger
Besuch von Hunden zu einer Belebung der Atmosphäre führt.
Die Begegnungen tragen zu Entspannung und Wohlbefinden bei und sind
im besten Sinne Balsam für die Seele. Nicht selten erleichtert
der Hund Therapeuten den Zugang zu beispielsweise angstvollen, verschlossenen
Kindern in ungewohnten Situationen. Hunde sind natürlich kein
Allheilmittel, aber weil sie den Menschen auf emotionaler Ebene
ansprechen, sind sie ein wichtiger Faktor für das körperliche
und seelische Wohlbefinden. Indirekt fördern sie Heilungsprozesse
und beugen Erkrankungen vor.
Gesund und belastbar – die Therapiehunde
So wichtig wie das Wohlbefinden der Menschen wird auch die Gesundheit
der Hunde genommen. Eine artgerechte Versorgung und regelmäßige
tierärztliche Kontrollen sind selbstverständlich, um den
Hund gesund zu erhalten und eine Übertragung von Krankheitserregern
auf den Menschen zu vermeiden. Für Hunde in der Therapie bedarf
es zusätzlich besonderer Sensibilität und Kenntnis der
Anzeichen einer drohenden Überforderung.
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Mehr Wissen
& Verstehen
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Die positiven Wirkungen, die
Tiere auf Menschen ausüben, haben sich erst in den letzten
Jahrzehnten zum eigenständigen Forschungsgebiet entwickelt.
Wissenschaftler versuchen die Zusammenhänge zu ergründen
und gezielt zu nutzen, die für viele Menschen ein fester
Erfahrungswert sind: Tiere - vor allem Hunde - steigern unser
körperliches und seelisches Wohlbefinden.
Der nebenstehende Beitrag basiert auf einem Artikel von
Dr. Armin Claus, Würzburg.
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