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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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| Impressum
| Disclaimer
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Beschreibung eines Hundetests
Der Hundebesuchsdienst braucht brave Hunde mit starken Nerven
Grundgehorsam
Luisa muss Anweisungen wie „Sitz” und „Platz”
befolgen, sich an beliebiger Stelle im Raum absetzen lassen und
darf erst auf Kommando zu ihrer Besitzerin zurückkehren. Außerdem
testet die Tierärztin, ob Luisa auch in Begrüßungssituationen
gelassen bleibt. Insbesondere darf sie Personen nicht anspringen,
denn gerade Kinder müssen erst langsam ein Vertrauensverhältnis
zu einem Hund aufbauen. Ist der Vierbeiner zu stürmisch, bekommen
Kinder schnell Angst.
Bedrohungsformen
Es wird überprüft, wie Luisa auf subtile Bedrohungsformen
reagiert. Ihr wird frontal über den Kopf gestrichen, die Pfote
festgehalten und man schaut ihr ins Maul. Die Tierärztin legt
sie auf den Rücken, hebt sie hoch und nimmt ihr das Futter
weg. Alles das sind mögliche Aktionen von Menschen, die ein
normaler Hund nicht ohne weiteres toleriert. Die Tierärztin
erklärt, dass es sich bei Reaktionen um ganz natürliche
Verhaltensweisen eines Hundes handelt, die nichts mit erhöhter
Aggressivität zu tun haben.
Ungewohnte und plötzliche Situationen
Luisa muss auch mit Überraschungen und Unbekanntem zurecht
kommen. Ungewohnt sind zum Beispiel ein Rollstuhl oder ein Mensch
mit Krücken. Viele Hunde empfinden diese Hilfsmittel als latente
Bedrohung. Udo Hartmann, der selbst auch im Hundebesuchsdienst tätig
ist, stellt spielerisch typische Situationen nach. Er kommt polternd
in den Raum, fährt im Rollstuhl auf Luisa zu, streichelt sie
und nimmt sie auf den Schoß. Doch in Gegenwart ihrer Besitzerin
bleibt Luisa ruhig und entspannt, selbst wenn der Schauspieler im
Rollstuhl laut wird, aggressiv gestikuliert und das Hinfallen eines
Menschen auf Krücken simuliert.
Anstrengende Prozedur
Während des Tests werden immer wieder Pausen gemacht, in
denen Luisa spielen oder sich einfach zurückziehen kann. Denn
was auf den ersten Blick leicht aussieht, ist für den Hund
extrem anstrengend und mit Stress verbunden.
Die letzte Etappe
Es wird überprüft, ob Luisa sich auch von einem Fremden
an der Leine führen lässt. Gutmütig folgt sie. Ulrike
Gieser betont, dass Hunde, die den Test nicht bestehen, keinesfalls
schlecht erzogen oder aggressiv seien. Luisa jedoch hat den gesamten
Test bravourös mit Auszeichnung bestanden. Sie ist eine besonders
ruhige und ausgeglichene Hündin, die nichts aus der Fassung
bringen kann. Damit ist ein weiterer „Helfer auf vier Pfoten”
fit für seinen Einsatz.
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Mehr Wissen
& Verstehen
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Alle „Helfer auf vier
Pfoten” durchlaufen einen Hundetest. Die Hunde müssen
freundlich, aggressionsfrei und belastbar sein. Um diese Voraussetzungen
zu prüfen wurde an der Freien Universität Berlin
ein standardisierter Verhaltenstest entwickelt, den alle Hunde
für den Besuchsdienst absolviert haben. Auch die Setter-Münsterländer-Dame
Luisa aus Berlin hat sich der Prüfung gestellt.
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