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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Tiergestützte Pädagogik
Erlernen des sicheren Umgangs mit Hunden
Das "Hundeprojekt" in der Kindertagesstätte Schönstraße in München
wurde mit 25 Vorschulkindern durchgeführt. Frau Koneczny entwarf
dazu ein Konzept, wie Kindern der sichere Umgang mit Hunden in einer
Einrichtung vermittelt werden kann. Die Kinder wurden über
vier Wochen (einmal wöchentlich) theoretisch auf die Hunde
vorbereitet. Anschließend fanden vier Hundebesuche im Abstand von
jeweils einer Woche statt.
Das Gesamtprojekt dauerte folglich zwei Monate. Den Kindern wurden
passende Bilderbücher vorgelesen, "Hundelieder" wurden
gelernt und andere krative Tätigkeiten mit thematischem Bezug
ausgeübt.
Vor Beginn und am Ende des Projektes wurden die Kinder, von denen
64% vorher Kontakt zu Hunden hatten, und deren Eltern befragt. Die
Auswertung ergab unter anderem:
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72% der beteiligten Kinder sagten auf die Frage "Was hat Dir
überhaupt nicht gefallen?", dass ihnen alles gefallen hat. Für
Kinder im Vorschulalter ist es ungewöhnlich, dass sie auf eine
Frage nicht direkt antworten und den negativen Aspekt ("Was
hat Dir nicht gefallen?") in einen positiven umwandeln. Dass
dies mehr als zwei Drittel der Kinder vollzogen, obwohl sie
einzeln befragt wurden, weist auf den Erfolg des Projektes hin.
-
100% der Kinder gaben nach Abschluss des Projektes an, dass
sie Hunde "mögen" oder zumindest "ein bisschen mögen". Zu Beginn
des Projektes waren es 84%. Gerade hierin liegt die Chance ähnliche
Projekte in einer Einrichtung durchzuführen. Kinder, die anfangs
skeptisch dem Besuchstier gegenüber traten, ließen sich von
der Begeisterung der anderen anstecken und aus ihrer Zurückhaltung
hervorholen. In einer Tagesstätte mit vielen Kindern werden
immer einige tierlieb sein, die sich von vornherein auf Besuchshunde
freuen und auf diese offen zu gehen. Dadurch nehmen sie eine
Vorbildfunktion für andere Kinder ein.
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Es ist festzustellen, dass die Kinder offener fremden Hunden
gegenüber geworden sind. Sie halten nun oft Ausschau, ob sie
auf Ausflügen einen Hund sehen und nehmen diesen bewusst wahr.
52% der Eltern gaben an, dass sich das Verhalten ihres Kindes
gegenüber einem fremden Hund verändert hat. Einige meinten dazu,
dass ihr Kind "Selbstbewusster" (8%), "Sicherer" (12%) und "Weniger
ängstlich" (20%) geworden ist. Ich finde es beachtlich, dass
hierzu bereits vier Hundebesuche ausreichen. Eine Wiederholung
nach einigen Monaten wäre sinnvoll, damit die Kinder ihr Wissen
nochmals auffrischen können.
Auswertungsgrafiken der Kinderbefragung




Auswertungsgrafiken Elternbefragung


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Mehr Wissen
& Verstehen
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Marion Koneczny
ist Erzieherin in der Kita Schönstraße in München.
Im Rahmen ihrer beruflichen Weiterbildung hat sie das Konzept
für die Hunde-Besuchsdienste in ihrer Vorschulgruppe
entwickelt. Die Erfahrungen aus dem Projekt wurden durch Befragungen
der Eltern und Kinder untersucht.
Die wesentlichsten Ergebnisse stellen wir, mit freundlicher
Genehmigung von Frau Koneczny, auf dieser Seite vor.
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