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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Helferteams haben wieder Verstärkung in Köln und im Bergischen Land.
Am 18.03.11 haben erneut vier Teams in Köln den Eignungstest absolviert und bestanden.
Die neuen Teams sind
Alexandra Joas und Mischa (Mix) aus Solingen
Melanie Mitzinger und Shiva (Mix) aus Kerken (Niederrhein)
Frederike Keil und Genna (DSH) aus Hilden
Birgit Tuchscherer mit Timba (Altdeutscher Schäferhund) aus Overath.
In entspannter Atmosphäre wurden Hunde und Halter auf ihre Eignung als Hundebesuchsteam überprüft. Es handelt sich hierbei aber keinesfalls um eine Prüfung im eigentlichen Sinne, denn es geht hierbei nicht um das richtige Beantworten von Fragen, sondern um das Verhalten der Teilnehmer in bestimmten Situationen. Die Teams wurden über den Ablauf informiert und gebeten, ruhig zu bleiben. Sie sollten ihre Vierbeiner einfach nur soweit möglich bzw. nötig unterstützen. Aber trotz aller Hinweise war eine gewisse Nervosität bei den Menschen zu spüren, die glücklicherweise nicht auf die Hunde überging. Die Hunde reagierten vorbildlich neutral auf die verschiedenen Stresssituationen, denen sie ausgesetzt wurden. Und das liegt immer auch an dem guten Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter, auf das wir in dem Projekt besonderen Wert legen.
Die Anforderungen haben alle sehr gut meistern können, sodass die prüfende Tierärztin Frau Dr. Anne Christine Schleicher begeistert von Mensch und Hund war.
Alle Teams sind für den Einsatz in Kindertagesstätten, Schulen, Alten- und Behindertenheimen uneingeschränkt geeignet.
Aber die Ausbildung zum „Helfer auf vier Pfoten“ endet nicht mit dem bestandenen Eignungstest. Unsere Teams aus dem Bereich Köln und Bergisches Land müssen zunächst weiterhin bei erfahrenen Teams hospitieren und werden danach von den lokalen Koordinatoren Petra Franke und Heike Kaschytza auf den ersten eigenen Einsätzen begleitet.
Soweit nötig werden sie angeleitet, einen Hundebesuchsdienst über eine Stunde durchzuführen, ohne dass es dem Hund zu viel wird. Wir schulen unsere Teams auf den regelmäßigen monatlichen Helfertreffen und schaffen Austauschmöglichkeiten im Rahmen des neu eingerichteten Helferstammtischs, der einmal im Quartal stattfinden soll und uns die Möglichkeit gibt, im Einsatz aufgetretene Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen.
Die teilnehmenden geprüften Teams werden weiter laufend von den LOKs betreut und in Erziehungsfragen- und Hundeverhalten geschult.
Im Vordergrund bleibt immer die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere, die die Besuchsdienste begleiten und den Kindern oder alten und kranken Menschen soviel geben können.
Deshalb sind auch unsere neuen Teams angehalten, ganz besonders auf das Verhalten ihrer Hunde zu achten. Die etwas forscheren, „hungrigen“ Hunde sollen dabei ruhig ohne Leckerchen im Einsatz geführt werden, damit sie ruhiger sind. Regelmäßig muss das Anti-Anspringtraining aufgefrischt werden, denn ein springender Hund kann zu Unfällen beitragen.
Wir freuen uns sehr, mit den neuen Teams auch neue Bereiche in Nordrhein-Westfalen mit Besuchsdiensten bedienen zu können.
Petra Franke, LOK Köln und Umgebung
Heike Kaschytza, LOK, Bergisches Land
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