Wie werde ich „Helfer auf vier Pfoten”?
Hundehalterin Dagmar Otremba berichtet, wie ihr Hund den Test bestand:
Am Sonntag, dem 22.7.2007, bekam ich die Möglichkeit mit meinem Riesenschnauzer „Frieda vom Cranger Tor” die Prüfung zum „Helfer auf vier Pfoten” abzulegen. Dies ist eine von VDH und DVG unterstützte deutschlandweite Aktion, um Hunde, die in Schulen, Kindergärten und Altenheimen Besuche machen, auf ihre Eignung für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu überprüfen.
Heike Schmidt, sie ist auch Mitglied im DVG PHV Gevelsberg, nahm mit ihrer Zwergschnauzerhündin „Holly vom Baarbach” und mit dem Border-Collie „Angie” auch an der Prüfung teil. Hollys Mutter „Emy vom Baarbach“ darf sich schon seit letztem Jahr „Helfer auf vier Pfoten” nennen. Die Prüfung wird von einer speziell ausgebildeten Tierärztin vorgenommen. Jeder Hund wird einzeln geprüft und die gesamte Prüfung neben der schriftlichen Dokumentation auch auf Video festgehalten. Wichtig ist das Verhalten des Hundes, das gezielt beobachtet wird. Dabei darf der Hundehalter seinem Hund jederzeit helfen. Gefragt ist hier das Team Mensch und Hund.
Im ersten Teil, der für jeden Hund wenigstens 30 Minuten dauerte, wurde zuerst der Grundgehorsam des Hundes geprüft. Hier musste der Hund z.B. sitzen bleiben, auch wenn in einiger Entfernung ein gefüllter Futternapf stand. Diesen Grundgehorsam musste er sowohl auf Kommando des Besitzers als auch des Prüfers befolgen.
Schwieriger wurde es, als der Hund erst einige Leckerchen vom Prüfer bekam und dann das Füttern eingestellt wurde, obwohl der Prüfer noch Futter in der Hand hatte. Der Hund durfte hier nicht versuchen durch Kratzen oder ähnliches an das Futter zu gelangen. Spielzeug und auch ein Schweineohr musste der Hund freiwillig wieder abgeben. Es folgte Drohfixieren mit Zuhalten des Maules, Anheben des Hundes durch den Prüfer usw.
Im nächsten Teil kam ein Helfer ins Spiel, der mit einem Stock durch das Zimmer ging, einen Rollator schob, auf den Boden fiel und auch mit dem Rollstuhl den Hund in die Enge drängte. Wildes Gestikulieren und Beschimpfen des Besitzers gehörten ebenfalls zur Prüfung.
Nur die Hunde, die diesen ersten Teil erfolgreich abgeschlossen hatten, wurden dann am Nachmittag auch für den Prüfungsteil mit den Kindern zugelassen.
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