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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Besuch des Ida-Wolff Kindergartens in Waldbröl
In der Zeit vom 12. bis 28. Februar habe ich mit der Hundeführerin Sonja Thelen den Kindergarten in Waldbröl besucht. Die Leiterin des Kindergartens, die selber nicht die Sicherste im Umgang mit dem Hund ist, hatte mit einer Kollegin die Vorschulkinder auf unsere Besuche vorbereitet.
Am Dienstag, den 12. Februar wurden wir um 9.00 Uhr schon von den Kindern erwartet. Der Stuhlkreis war mit 8 Kindern und 2 Erzieherinnen besetzt. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, wurden einige Regeln bekannt gegeben. Wir erklärten den Kindern, dass diejenigen, die Angst vor dem Hund haben, sich hinter ihren Stuhl stellen sollen. 3 Kinder und die Leiterin des Kindergartens, Frau Vossieck, stellten sich hinter ihre Stühle. Nun erfolgte das Bekanntmachen mit dem Besuchshund. Lille, schon ein „alter Hase“, ging mit Sonja an den Kindern vorbei. Siehe da – durch ihre ruhige Art stand schon nach dieser Runde keiner mehr hinter seinem Stuhl. In der nächsten Runde durften die Kinder, die sich trauten, Lille ein Leckerli geben. Hier war bei unseren vier Kandidaten doch noch etwas Zurückhaltung angesagt. Das Leckerli wurde nicht aus der Hand gegeben, sondern auf den Stuhl gelegt. Ganz behutsam nahm Lille die Belohnungen auf.
Nach dem Vorführen was unsere Hunde so alles können, wurden die Kinder ein wenig befragt. Jeder sollte ein Körperteil des Hundes nach Vorgabe zeigen. Alle hatten in der Vorbereitung aufgepasst und konnten zeigen was gefragt wurde. Viel zu schnell war die Zeit vorüber. Mit dem Hinweis, dass wir am folgenden Donnerstag wieder kommen würden, verließen wir die Gruppe.
Donnerstagmorgen war die Begrüßung der Kinder noch herzlicher als am Dienstag. Die Gruppe kannte „ihren“ Hund schon. Nach der üblichen Begrüßung wurde die Nase von Lille getestet. Überall im Raum wurden nacheinander Leckerlis versteckt. Unter dem Jubel der Kinder fand Lille nacheinander alle. Heute kam dann auch Phönix, der Hund von Sonjas Freund, an die Reihe. Das andere Fell, die hellere Farbe – was war nicht alles anders. Auch heute war die Stunde wieder zu schnell vorbei. Zum Abschluss der Stunde sagte mir Frau Hombach dass sie die kleine Evelyn in den drei Jahren, die das Kind im Kindergarten ist, noch nicht so viel hat lächeln sehen.
In der darauf folgenden Woche waren dann meine beiden Hunde. Allard und Xaron an der Reihe. Ich habe den Kindern erklärt, dass jetzt zwei ganz andere Hunde kommen. Ein überaus stürmischer, rauhaariger Holländer und ein etwas scheuer Laeken. Der stürmische Holländer wurde sofort ins Herz geschlossen. Keines der anwesenden Kinder zeigte sich von seinem Temperament beeindruckt. Die zwei Stunden der vergangenen Woche hatten ganze Arbeit geleistet. Mein Laeken fand die Kinder toll – so wie die Kinder auch ihn toll fanden. Zum Abschluss der Stunde ging die ganze Gruppe mit nach draußen. Ich wollte ihnen zeigen, dass man, wenn jemand seinen Hund aus dem Auto holt, nicht zu nahe an dieses Auto gehen soll. Da der Holländer mich beim Aussteigen aus dem Auto immer sehr stürmisch begrüßt, war das das beste Anschauungsobjekt. Nach einer letzten Streichelrunde war auch diese Stunde für die Kinder zu Ende.
Der Abschlusstermin sollte dann noch etwas Besonderes werden. Zum einen versuchte ich in der letzten Stunde mit den Kindern auf dem Gelände zu zeigen, was ein Hund so kann und zum zweiten hatte sich Radio NRW und die regionale Hundezeitung Hexe und Co. angesagt. Den Kindern war das aber egal. Hauptsache, die Hunde waren wieder da. Nach der allgemeinen Begrüßung ging die ganze Gruppe raus auf den Rasen. Dort haben wir dann mit ein paar einfachen Stangen gezeigt, wie die Hunde springen. Lille zeigte, dass sie ein Wettrennen mit den Kindern immer gewinnt. Jedes der Kinder wollte unbedingt einmal gegen Lille antreten. Zum Abschluss haben wir die Kinder wie Slalomstangen aufgestellt und gezeigt, wie sich Lille um die Kinder winden kann. Nach einer letzten Leckerli-Runde bekamen wir von den Kindern etwas für unsere Hunde und auch etwas für uns geschenkt. Mit der Bemerkung, dass die nächsten Schulkinder nach den Sommerferien schon auf die Hunde warten, haben wir uns dann verabschiedet.
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