„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von

ROYAL CANIN Deutschland

Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


Verband für das Deutsche Hundewesen
Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine


| Impressum | Disclaimer

(Text und Fotos: Andrea Manthey)

 

Die „Helfer auf vier Pfoten“-Urkunde für alle Kinder als Abschluss eines wunderschönen Tages.


Die Kinder im Kindergarten St. Nikolaus in Ichenheim sitzen ganz aufgeregt in einem Stuhlkreis im Turnraum und warten auf ihre Besucher: die „Helfer auf vier Pfoten“.

Die „Helfer auf vier Pfoten“ sind speziell ausgebildete Mensch-Hunde-Teams, die in ihrer Freizeit kostenlos Kindergärten und Schulen besuchen. Den Kindern wird bei diesen Besuchen auf spielerische aber dennoch respektvolle Art der richtige Umgang mit den Hunden vermittelt. Die qualifizierten Hundebesuchsdienste ermöglichen Kindern ein erstes „Herantasten“ an den Vierbeiner, um so Ängste abzubauen und Unfälle zwischen Kindern und Hunde zu vermeiden.

Die Westhighland White-Terrierhündin „Wicky“ und die Berner Sennenhündin „Zara“ laufen neugierig im Stuhlkreis herum und begrüßen die Kinderschar schwanzwedelnd. Kinder, die anfangs noch Berührungsängste haben, fassen bald Vertrauen zu den „Helfer auf vier Pfoten“. Die Kinder stellen den Hunden Futter hin und holen ihnen Wasser.

Nach diesem ersten Kontakt werden Respekt und Verständnis aufgebaut: Die Hundeführerinnen Andrea Manthey vom Verein der Hundefreunde Friesenheim und Sonja Maier von der Rettungshundestaffel Offenburg erklären den Kindern den respektvollen Umgang mit den Hunden. „Was mag ein Hund und was mag er nicht? Wie behandle ich einen Hund und wie verhalte ich mich richtig?“ – auf all diese Fragen konnten die Kinder problemlos antworten, denn die Erzieherinnen hatten im Vorfeld bereits mit den Kindern die „12 Goldenen Regeln“ ausführlich durchgesprochen.

Die „12 Goldenen Regeln“ sind ein Leitfaden für den richtigen Umgang der Kinder mit den Hunden, den die Kindergärten und Schulen von den „Helfern auf vier Pfoten“ zur Verfügung gestellt bekommen. Den Kindern wird gezeigt, wie sie auf einen Hund zugehen und wie sie ihn füttern.

Alle Kinder dürfen reihum die Hunde streicheln und mit Leckerli verwöhnen. „Wicky“ wird gebürstet – auch die Pflege der Hunde sowie die Hundesprache sind Themen, die bei den Besuchsdiensten mit den Kindern durchgesprochen werden. Viele Gesten, die unter Menschen als Zeichen der Aufmerksamkeit gelten, sind für Hunde Angriffssignale. "Schau einem Hund nicht starr in die Augen", lautet etwa eine der Regeln. Diese Blicke sind unter Hunden ein Zeichen der Aggression. „Was brauche ich für einen Hund?“: Futter- und Wasserschüssel, Halsband und Leine, Decke, Bürste, Spielzeug – die Kinder wussten auch hier die Antworten.

Den Hunden macht es sichtlich Spaß im Mittelpunkt zu stehen. Sie genießen die Streicheleinheiten der vielen Kinderhände und sind ganz wild auf die Leckerlis. Dennoch nehmen sie ganz vorsichtig das Futter aus den kleinen Händen. Dann werden die Teams gewechselt: „Wicky“ und „Zara“ haben Pause und die Deutsche Schäferhündin „Franzi“ sowie der Holländische Schäferhund „Glenmore“ sind an der Reihe. Auch sie bekommen ihre Streicheleinheiten und viele Leckerli, bevor sie den Kindern zeigen, wie gerne sie über Hürden springen oder um die Kinder Slalom laufen. Die Besuchsdienste sind für die Hunde anstrengend, dennoch lassen sie sich durch schreiende oder herum rennende Kinder nicht beeindrucken. Zum Abschluss gibt es für alle Kinder eine „Helfer auf vier Pfoten“-Urkunde.


 
Zurück