„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von

ROYAL CANIN Deutschland

Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


Verband für das Deutsche Hundewesen
Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine


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„Nah, aber nicht zu nah“ hieß es bei einem Einsatz in Bonndorf nicht nur für die Kinder


Am 17. und 18. März war ich mit meinen beiden Hunden Rocky, ein Labrador-Mix und Falco, ein Labrador, im Kindergarten Obertal in Bonndorf zu Besuch, da die Kinder das Thema „Haustiere“ behandelten. Alle waren schon seit Tagen sehr aufgeregt, aber sie waren auch super vorbereitet! Die Kinder hatten nämlich nicht nur das im Vorfeld zugesandte Lehrmaterial der „Helfer auf vier Pfoten“ durchgearbeitet und schöne Bilder von Hunden gemalt – sie haben sogar Leckerchen für die Hunde gebacken!

Pünktlich um 10.00 Uhr kamen wir in den Raum der ersten von zwei Gruppen, in dem die Kinder schon einen Stuhlkreis gebildet hatten. Und obwohl sich die Kinder so gefreut hatten auf unseren Besuch, reagierten manche am Anfang doch etwas ängstlich. Auch die Regionalpresse war anwesend und es war zunächst einfach etwas aufregend für alle. Nachdem ich dann aber erst einmal noch etwas über Hunde und den richtigen Umgang mit ihnen erzählt habe, ließ ich die Kinder über die Hunde steigen, um ihnen die Angst vor der Nähe zu den Hunden zu nehmen.

Alle waren mit von der Partie und die Lage entspannte sich. Selbst ein Mädchen, was vor lauter Angst eigentlich gar nicht hatte dabei sein wollen, hat wunderbar mitgemacht und Kontakt zu den Hunden aufgenommen. Natürlich wollten die Kinder auch ihre selbst gebackenen Leckerchen an die Hunde verfüttern – für Rocky und Falko ein echter Genuss! Am Ende wurden noch die Spielbälle der Hunde versteckt und diese mussten sie suchen. Dabei hatten alle ihren Spaß.

Am nächsten Tag, beim Besuch der zweiten Gruppe, waren die Kinder am Anfang ebenfalls wieder sehr zurückhaltend. Ein Mädchen fing sogar an zu weinen und ein zweites hatte sich total abgewandt. Durch das langsame Herantasten wurden die meisten Kinder aber immer offener und verteilten auch ihre Leckerchen - sogar eine andere Sorte wie am Vortag - an die Hunde. Dieses Mal versteckten wir am Schluss noch einige davon und ließen die Hunde suchen, was sie natürlich mit Begeisterung taten, weil auch diese Sorte so lecker war.

Am Ende begleiteten uns die Kinder bis zur Tür, wobei die Hunde immer wieder die Streicheleinheiten der Kinder genossen und es sich nicht nehmen ließen, auch noch einmal in dem Gruppenraum vom Vortag vorbei zu schauen.

Mein bewegendster Moment? Das weinende Mädchen konnte sich zwar nicht zu einem direkten Kontakt mit den Hunden durchringen, geriet am Ende aber nicht mehr in Panik, wenn die Hunde an ihr vorbeiliefen. Das verängstigte Mädchen, das sich zu Besuchsbeginn in der zweiten Gruppe total abgewandt hatte, fragte mich später sogar, ob sie einen Hund an der Leine halten darf. Natürlich durfte sie und hat ihn nebenbei gestreichelt. Ein schöner Augenblick.



Viele Grüße
Silvia Keller

 
 
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