„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von

ROYAL CANIN Deutschland

Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


Verband für das Deutsche Hundewesen
Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine


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Tierisches Treiben auf der Hund & Heimtier Dortmund


57.000 Besucher strömten vom 7. bis 9. Mai 2010 durch die neue Erlebnismesse in den Dortmunder Westfalenhallen. Denn neben der Hundeausstellung mit 10.000 Hunden gab es noch so viel mehr zu entdecken: eine Katzenausstellung, Fische, Vögel, Nager und Reptilien – das alles zog auch Kinder magisch an. Zumal die Veranstalter auch für ein lehrreiches und spannendes Rahmenprogramm gesorgt hatten.

Dazu gehörte selbstverständlich auch eine Vorstellung der „Helfer auf vier Pfoten“ im Rahmen eines Schulprogramms, für das 548 Kinder bereits vorangemeldet waren. Da reichten die geplanten 3 Stuhlkreise lange nicht aus und so waren viele der anwesenden Mensch-Hund-Teams auch auf der Aktionsfläche tätig, um möglichst vielen Kindern etwas über den korrekten Umgang mit einem Hund vermitteln zu können. Wie man die Hunde auf eine Aktion dieser Größenordnung vorbereitet und über den Verlauf berichtet LOK-„Azubi“ Marita Schütz:

Alle Jahre wieder findet im Mai in der Dortmunder Westfalenhalle die Hundemesse, heute Heimtiermesse, statt. Auch wir vom PHV Gevelsberg machen uns jedes Jahr stark für die Messe. Alle Teams der „Helfer auf vier Pfoten“ machten sich bereit, um den Kindern, die sich angemeldet hatten, gerecht zu werden.

Weil wir das mit unseren Teams alleine nicht bewerkstelligen konnten, wurden wir von den Kölner und Recklinghauser Teams tatkräftig unterstützt. Denn jeder Hundesportler weiß, dass man mit den Hunden nur über eine begrenzte Einsatzdauer arbeiten kann. Pausen müssen nicht nur aus Tierschutzgründen eingehalten werden. So steht die Planung der Teams am Tage zuvor an erster Stelle.

Dann war es soweit. Wir starteten in den frühen Morgenstunden, um gegen 8.00 Uhr in Dortmund vor der Halle zu sein. Vor Ort richteten wir uns ein und die Hunde kamen zunächst in ihre Boxen. Später wurden sie dann auf die Aktionsfläche geführt, um diese kennenzulernen. Wir machten zum Aufwärmen ein paar Unterordnungsübungen, damit die Hunde wussten, dass hier gearbeitet und nicht gespielt wird.

Um 9.15 Uhr trafen die ersten Schulklassen ein. Jeweils zwischen 6 - 8 Kinder konnten auf den Parcours. Wir begrüßten die Kinder und erzählten ihnen, was für einen Hund sie sich da ausgesucht haben. Wie er heißt und welcher Rasse er angehört. Anschließend erklärten wir ihnen, wie man auf einen Hund zugeht, ihn begrüßt und ihn dann richtig streichelt.

Das Führen an der Leine macht vielen Kindern große Probleme. Sie begreifen oft nicht, dass der Hund erst geht, wenn sie selbst gehen. Dabei die Leine noch richtig halten und den Hund immer links neben sich zu führen - damit war und ist manches Kind einfach überfordert. Das zeigte uns aber auch immer wieder, wie wichtig, sinnvoll und angebracht unsere Arbeit ist.

Nach kurzer Zeit wurden die Kinder ausgetauscht, um möglichst viele der ca. 70 – 80 Kinder an die Hunde heranzuführen. Leider mussten wir dieses Jahr feststellen, dass nur wenige Kinder sich gemeldet haben, die keine Erfahrung mit Hunden haben. Die meisten der Kinder haben selber einen Hund in der Familie oder haben gelegentlich Kontakt bei Oma und Opa oder Tante und Onkel. Damit auch diese Kinder an unserer Vorführung ihre Freude haben, ließen wir sie einen „Kindertunnel“ bauen, durch den die Hunde laufen mussten. Dann sprangen die Hunde über Kinder, die sich auf den Boden legten, wobei alle einen Heidenspaß hatten.

Um 13.00 Uhr waren die letzten Kinder da. Für unsere Hunde war dies auch schon die Obergrenze, sie gingen freiwillig in die Boxen, um ihre Ruhe zu haben. So verging ein ereignisreicher, anstrengender, aber auch schöner Tag wie im Fluge.

Adieu Dortmund bis zum nächsten Mal.

Ihre Marita Schütz


 
 
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