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„Helfer auf vier Pfoten”
ist eine Aktion von
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Die Hundebesuchsdienste
in Kindereinrichtungen werden organisiert und durchgeführt von


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Besuch im Wachendorfer Kindergarten am 12.07.2010.
Der Besuch der „Helfer-auf-vier-Pfoten“ ist im Wachendorfer Kindergarten, kurz vor den Sommerferien, schon zum festen Programm geworden. Deshalb ging es am Montagmorgen zu Fuß zum Einsatz, denn ich und Akira, sowie Conny und Cara, wohnen in Wachendorf. Cara schaute nicht schlecht, als wir bei ihr in voller Montur vor der Haustüre standen, um sie und Conny abzuholen.
Der halbe Kindergarten stand Kopf, als wir mit unseren Hunden den Garten betraten, in dem schon kräftig gesandelt, gerutscht, gefahren und gemalt wurde. Nachdem wir uns die Vorschulkinder herausgepickt hatten, gingen wir in den kühlen Flur des Kindergartens, in dem wir schnell einen Stuhlkreis aufgebaut hatten. Wie immer erklärten wir den Kindern die „12 Goldenen Regeln“ im Umgang mit Hunden. Wir merkten schnell, dass sie alle aufgrund des übersandten Films schon bestens vorbereitet waren.
Gleich zu Anfang übten wir, wie man auf einen Hund zugeht. Anhand eines Rollenspiels erklärten wir den Kindern, dass man immer das „Herrchen“ oder „Frauchen“ fragen muss, ob man einen Hund streicheln darf.
Ebenfalls geübt haben wir eine Situation, die oft im Alltag vorkommt: Zwei Kinder spielen Federball miteinander und eine Frau mit Hund läuft an Ihnen vorbei. „Was macht man denn da als Kind?“, fragten wir in die Runde. Klar, so schwer es auch fällt, kurz das Spiel unterbrechen, die Schläger nach unten halten und warten, bis die Frau mit dem Hund vorbei gelaufen ist. Denn nicht jeder Hund mag es, wenn mit Schlägern neben ihm „gefuchtelt“ wird. Er könnte das auch als Bedrohung auffassen.
Wie immer durften die Kinder auch das Gebiss von Akira und Cara begutachten. Das hat manche sehr beeindruckt. Conny machte mit Cara ein kurzes Zerrspiel und demonstrierte so, wie viel Kraft ein Hund mit seinem Gebiss hat. Doch ein Hund kann seine Zähne auch sehr „sanft“ einsetzen, wenn er es gelernt hat – was Cara bewies, indem sie Conny ganz behutsam einen festgehaltenen Hundekeks abnahm.
Als wir mit den „12 Goldenen Regeln“ durch waren und den Kindern vor lauter Theorie der Kopf rauchte, machten wir noch verschiedene Spiele. Dass wohl spektakulärste für die Kinder war, als alle sich flach auf den Boden legten und die Hunde auf ihnen „Platz“ machten! So mutig sind nur Wachendorfer! Das war Körperkontakt pur!
Draußen im Garten war es zwischenzeitlich sehr heiß geworden und wir beschränkten uns darauf, unsere Hunde in den Bollerwagen zu setzen und die Kinder durften sie ziehen. Da gab es fast Streit, wer zuerst ziehen darf! Zum Schluss bekam dann jeder noch eine Urkunde als Erinnerung ausgehändigt.
Wie im Flug vergingen wieder zwei schöne Stunden und wir mussten leider Abschied nehmen. Auf dem Nachhauseweg kamen Conny und ich mächtig ins Schwitzen, ganz zu schweigen von unseren Vierbeinern. Deshalb hatten sie sich auch ein gemütliches Schläfchen auf kalten Bodenfliesen verdient.
Silke Schlichter mit Akira und
Conny Schwesinger mit Cara
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