Aktuelle Studie

 

 

Gute Schulnoten mit Heimtieren

Eine neue Studie beweist: Gegen die PISA-Krise in deutschen Schulen gibt es ein tierisch erfolgreiches Rezept. Professor Dr. Bergler vom Psychologischen Institut der Universität Bonn untersuchte gemeinsam mit dem Forschungskreis "Heimtiere in der Gesellschaft" den Zusammenhang von „Schulleistungen und Heimtieren”. Das Fazit: Die enge Bindung an einen Hund führt zu größerer Sozialkompetenz und besseren schulischen Leistungen.
 
Zielgruppe der repräsentativen Befragung waren 13- bis 15-jährige Jungen an bayrischen Realschulen. Professor Bergler und sein Team befragten zunächst 50 Mütter in ausführlichen 2,5-stündigen Einzelgesprächen. Anschließend legten sie 200 Familien mit und 200 Familien ohne Hund einen Fragebogen vor.
 
Die Auswertung ergab u.a., dass sich Kinder mit einem engen Vertrauensverhältnis zu ihrem Hund länger und intensiver mit der Erledigung ihrer Hausaufgaben befassen, was naturgemäß einen positiven Effekt auf den Unterrichtserfolg hat. Die bloße Anwesenheit des Tieres erhöht die Lust am Lernen und fördert die Problemlösefähigkeit.
 
In kritischen Situationen wirkt der Hund stabilisierend auf die Psyche des Kindes. Die Fähigkeit, Gefühle zu kontrollieren (Aggressionsvermeidung) nimmt zu. Die Bereitschaft Freundschaften zu schließen und die Kooperationsfähigkeit in der Gruppe entwickeln sich positiv. Der Aussage „Alles in allem würde ich sagen, dass ein Hund einen günstigen Einfluss darauf hat, wie mein Kind mit anderen Menschen in Gruppen zurechtkommt” stimmten über 90% der Mütter zu.
 
Insgesamt belegen die Untersuchungsergebnisse, dass Hunde in der Familie die Lernfähigkeit von Kindern steigern und damit auch ein Mittel sind, die Leistungsfähigkeit von Schülern nach PISA-Kriterien zu verbessern. Hunde vermitteln aber auch seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.