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Bericht Eppsteinschule Steinheim
Klasse 5aR 19.11. + 26.11.13
Unser Team wurde zum zweiten Mal in die Eppstein Schule nach Hanau-Steinheim eingeladen. Dieses Mal von der Biologielehrerin Frau Notbohm zur Klasse 5aR. 20 Schüler warteten gespannt auf uns. Drei Schüler erzählten schon in der Vorstellungsrunde, dass sie wegen schlechter Erfahrungen Angst vor Hunden hätten. Interessanterweise basierte dies bei jedem der Schüler auf der gleichen Situation: alle liefen vor Hunden weg und die Hunde folgten ihnen. So hatten wir gleich praktische Beispiele zur Erläuterung unserer Regeln im Umgang mit Hunden.

Sehr schnell zeigt sich, dass doch mehrere Schüler große Angst vor unseren Hunden hatten: Die Hunde brauchten sich nur minimal zu bewegen und schon flüchteten einige der Kinder aus dem Stuhlkreis.

So stellten wir erst mal das Thema Regeln zurück und arbeiteten daran, den Kindern ihre Angst zu nehmen. Mit Erfolg, die Kinder bauten Vertrauen auf, streichelten und fütterten Benny und Lilli. Erst danach konnten wir dann auch weiter an theoretischen Themen arbeiten. Als wir das Bild eines niedlichen kleinen Hundes zeigten und die Kinder fragten, ob der denn wohl lieb sei, erlebten wir eine interessante Überraschung: der größte Teil der Kinder antwortete mit „nein“. Die Begründung: „Kleine Hunde bellen und beißen.“ Da gab es wohl noch weitaus mehr schlechte Erfahrungen …

Wir sprachen mit den Kindern über das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden, Ernährung, Körpersprache und Kommunikation sowie die Sinne und Fähigkeiten von Hunden. Die Kinder waren sehr interessiert und stellten viele Fragen.

Auch hier waren die Schülern begeistert, als wir gemeinsam nach draußen gingen. Beim Wettlauf zeigten die Kinder wie schnell sie rennen können. Es reichte aber nicht, um gegen unsere Hunde zu gewinnen. So wurde den Kindern noch mal am praktischen Beispiel vermittelt, dass sie keine Chance haben, wenn sie vor einem Hund davon laufen.

Anschließend liefen die Hunde Slalom um die Kinder. Benny ist dabei so stürmisch, dass seine Rute auch schon mal die Kinder berührt, was immer mal wieder für kleine Rufe des Erschreckens sorgte.

Die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Manche Kinder konnten sich gar nicht trennen. Sie halfen uns, die Hunde aus dem Schulgebäude zu führen und konnten sich kaum einigen, wer die Leine halten durfte. Das zu beobachten war in diesem Fall besonders schön, da vorher doch große Ängstlichkeit bestand.  

Karin Schmidt mit Benny
Susanne Klisch mit Lilli

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