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Erstmals zu Besuch im Schulkindergarten in Münchweier.

Zur Vorgeschichte: Das Team Helga Eckert kam zufällig mit einer Betreuerin dieser Schule ins Gespräch und erfuhr dabei, dass dies keine „ganz normale“ Schule ist, da die Kinder behindert sind. Aber sie würden sich sehr freuen, einmal von den „Helfer auf vier Pfoten“ besucht zu werden. Diese Anfrage wurde an die „lokale Koordinatorin“, Silke Schlichter, weitergeleitet und diese machte auch gleich eine Umfrage unter den Teams, wer den Besuch machen möchte. Soweit mir bekannt ist, hatten sich sehr schnell vier Teams gemeldet.

Zu Besuch an einem Dienstag um 14 Uhr kamen die Teams Helga Eckert mit Charleen,
Ria Burkart mit Maya, Moni Moritz mit Fidelio und Rudi Gruber mit Luna. Und wir stellten die wichtigste Frage zuerst: Ob ein Kind dabei ist, das Angst hat? Das war nicht der Fall – Respekt aber zeigten die meisten.

Nachdem wir uns und die Hunde vorgestellt hatten, übernahm zunächst einmal Ria den theoretischen Teil und erklärte wie immer ein paar wichtige Regeln, die man unbedingt beachten muss. Sie fragte, wer denn Hunderassen oder Hundeberufe kennt. Dabei half sie den Kindern mit einem Plakat über verschiedene Hunderassen und Berufe auf die Sprünge. Auch was ein Hund braucht war ein Thema. Am Ende der Einführungsrunde gingen die Teams die Reihe entlang, damit die Kinder und die Hunde Kontakt aufnehmen konnten. Das Leckerli geben klappte auf Anhieb. Nur ein Junge traute sich nicht.

Danach teilten wir uns in vier Gruppen auf. Ria lies die Kinder den Ball werfen und Maya flitze jedem Ball nach, was den Kinder riesig Spaß machte. Maya musste auch durch einen Reif springen und durch den Tunnel laufen. Luna sollte – wie immer – ein Leckerlikörbchen holen, das ein Kind ein paar Meter weg gestellt hatte. Sie ging auch brav mit jedem Kind im Hof spazieren.

Moni nahm sich eines Kindes im Rollstuhl an. Ich hatte die Möglichkeit zu sehen, wie der Junge zuerst vor dem recht großen Hund ein wenig Angst hatte. Beim Fotografieren konnte ich jedoch festhalten wie der Junge von Aufnahme zu Aufnahme immer mehr Vertrauen fand und zum Schluss sogar ein Lächeln zeigte.

Helga machte das, was sie am besten kann: Mit kleinen Kindern oder mit behinderten Kindern zu arbeiten. Meistens geht es hier einfach darum, Nähe zuzulassen und sich daran zu freuen. Dafür ist ihre Charleen auch genau der richtige Hund. Ein sehr schwer behinderter Junge im Rollstuhl wurde also vorsichtig auf den Boden gelegt und Charleen legte sich ganz eng Kopf an Kopf zu dem Jungen hin. Mit der Zeit löste sich die Anspannung des Jungen und am Schluss lächelte er sogar – das war für Helga das größte. Helga schrieb mir in einer Mail nach dem Besuch: Dies war für mich der schönste Besuch, den ich bisher gemacht habe – und es war ein Besuch der zu Herzen ging.

Am Ende unseres Besuches bedankte sich die die Leiterin mit einem kleinen Geschenk.

Bericht und Fotos: R. G.