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Besuch der Kindertagesstätte „Feldmäuse“ in Kölbingen

 

Am 17.03.2015 ging es endlich los. Ich, Cameron, durfte zum ersten Mal mit in den Kindergarten als „Helfer auf vier Pfoten“. Nachdem mir Lan-tsho schon so viel erzählt hat (sie macht das schon über vier Jahre), durfte ich als geprüfter Helferhund nun auch mein Können unter Beweis stellen.

 

Ulrike, Lan-tsho und ich fuhren mit dem Auto nach Kölbingen in die Feldmäuse Gruppe. Als wir dort ankamen wartete schon Kurt (den kenn ich vom Hundeplatz) mit Boomer auf uns. Nachdem wir uns begrüßt haben, nahm Ulrike ihren Wagen und wir gingen mit Kurt und Boomer nun endlich zu den Kindern. Diese warteten schon geduldig auf uns. Wir stellten uns vor und begrüßten die Kinder mit einem fröhlichen Hallo. Ich machte auch brav meinen „Diener“ und Lan-tsho hob sogar die Pfote zum Gruß. Die Kinder fanden das toll. Das werde ich mir merken, mache ich demnächst immer.

 

In der Gruppe war es super ruhig. Lan-tsho hatte auch schon erlebt wie laut es manchmal bei den Einsätzen zugeht, aber diese Kinder waren absolut ruhig. Das lag sicher an mir, an meiner Ausstrahlung, denke ich mal!!!

 

So, nun ging es aber los. Kurt erzählte den Kindern was man so alles für einen Hund braucht, z.B. eine Leine, ein Halsband, eine Schüssel für Wasser, Leckerchen, eine Decke und natürlich auch Spielzeug, um Blödsinn zu machen. Ich klaute mir also mal schnell den Ball und schleuderte ihn um mich rum. Einfach herrlich wenn er einem um die Schnauze fliegt. Die Lacher hatte ich dann auf meiner Seite.

 

Nun waren da auch ein paar Kinder, die Angst hatten, wenn ich in ihre Richtung ging. Konnte ich gar nicht verstehen. Ich will doch niemanden erschrecken. Lan-tsho rief mich dann mit einem vorwurfsvollen Blick zurück und erklärte mir, dass es ihre Aufgabe wäre, den Kindern die Angst zu nehmen. Na ja, wenn sie meint … Ich ging halt zurück und wartete, was denn noch so kommt.

 

Die schönste der „goldenen Regeln“ der „Helfer auf vier Pfoten“ ist: Wie füttere ich einen Hund? Das habe ich mir gleich gemerkt. Dann bekommen nämlich alle Kinder und die Erzieher ein Leckerchen in die Hand und wir werden von den Kindern gerufen und dürfen uns diese „Köstlichkeit“ abholen. Wie ich schon sagte – eine tolle Regel!

 

Ich habe den Kindern dann auch noch bereitwillig meine tollen Zähne gezeigt. Wer mutig war, hat die sogar angefasst. Das war richtig lustig. Dann haben wir zum Ende des Einsatzes noch gekuschelt. Ulrike sagt ja immer, ich dächte, ich wäre ein Schoßhund – nur der Schoß ist nicht mitgewachsen. Find’ ich nicht. Ich krabbele nämlich einfach ganz nah an die streichelnden Hände und denke „Nur nicht aufhören“.

 

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war der Vormittag vorbei. Schade! Wir verabschiedeten uns brav und versprachen nächste Woche wieder zu kommen. Dann wollen wir draußen mit den Kindern spielen. Ich bin gespannt wie das wohl wird …

 

 


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