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Endlich Action! Sammy & Co. in der Grundschule Kirchheim

 

Hallo zusammen

 

Ich bin Sammy der mitteilsame Labrador aus Erding. Ihr habt Euch sicherlich schon gewundert, warum Ihr so lange nichts mehr von mir gehört habt. Wenn Ihr jetzt denkt, ich bin faul auf der Haut herumgelegen, dann irrt Ihr Euch gewaltig! Ich war fleißig mit meinen anderen Freundinnen und Freunden in zahlreichen Schulen und Kindergärten unterwegs – nur haben andere darüber berichtet. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass ich mich auch mal wieder zu Wort melde.

 

Mein letzter Besuch führte uns nach Kirchheim in die dortige Grundschule. Als ich das Gebäude sah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: da war ich schon einmal. Ist zwar schon zwei Jahre her, aber ich kann mich noch gut daran erinnern. Es war damals der erste Besuch bei dem mein Herrchen mit Marina zusammen die Moderation allein übernehmen musste. Mann, waren die nervös, Jonah, der Kromfohrländer-Mix, und ich damals keine Spur. So ist das eben, Hunde sind da manchmal viel entspannter als Menschen.

 

Vor „unserem“ Klassenzimmer begrüßte uns gleich Frau Flohrs, sie war damals auch mit von der Partie, hat selbst einen Hund zu Hause und freute sich riesig uns wiederzusehen. Jonah und Alice mit Frauchen Marina sowie Abby mit Frauchen Andrea waren allerdings in der Parallelklasse unterwegs. Ich durfte dieses Mal mit Maja und Frauchen Daniela die Kinder besuchen.

 

Mit einem Mädchen zusammen, na, wenn das mal gut geht. Anscheinend hatte ich es Maja angetan, ganz verliebt sah sie mich an, ich konnte mich gar nicht richtig auf die Kinder konzentrieren. Aber nach etwas Eingewöhnung waren wir voll bei der Sache. Wie immer standen unsere 12 Regeln im Vordergrund des Besuches. Da die Kinder aber sehr gut vorbereitet waren, ging das mit der Theorie ziemlich fix.

 

Nach der Pause durften wir mit ins Lehrerzimmer. Dort wurden unseren Herrchen und Frauchen Kaffee und Kuchen serviert und wir mussten zuschauen, wie sich jeder seine Brotzeit zwischen die Zähne schob. Und wir? Nichts, aber rein gar nichts, fiel auf den Fußboden – aus Versehen hätte ja sein können. Ihr müsst wissen, ich habe immer Hunger! Ich war richtig froh als dieses Martyrium endlich vorbei war und wir wieder ins Klassenzimmer zurückkehrten.

 

Dort hat Herrchen mit Daniela zusammen den Kindern was über Hundejobs erzählt. Wisst ihr, dass wir Hunde die einzigen Tiere sind, die richtige Jobs haben mit Ausbildung und Prüfung und so? Na ja, vielleicht gibt es auch noch ein paar andere Tiere.

 

Den Kindern wurden Fotos von uns präsentiert, die uns bei ganz bestimmten Aufgaben zeigten. Ich war selbst erstaunt für was man uns alles brauchen kann. Als Spürhund, Besuchshund, Therapiehund, Begleithund, Hütehund, Jagdhund, Rettungshund, so wie ich einer bin, und noch viele mehr. Häufig ist bei diesen Aufgaben unsere Nase von großem Nutzen. Damit spüren wir Alles auf, die NSA würde vor Neid erblassen, wenn sie sowas hätte.

 

Danach kam der Teil, auf den ich mich am meisten freute: raus auf den Schulhof, endlich Aktion. Weglaufen vor einem Hund? Eine ganz schlecht Idee, das erkannten die Kinder ganz schnell. Bei einem gemeinsamen Wettlauf mussten sie sich eingestehen, dass sie gegen Maja und mich keine Chance hatten. Also, was macht man, wenn wir kommen: Man bleibt stehen, zeigt die offen Handflächen, kreischt nicht und verhält sich ganz ruhig. Das zeigt uns Hunden, dieser Mensch hat weder Leckerli noch Spielzeug, der ist richtig langweilig und uninteressant, da geh ich einfach weiter. Das haben wir dann ausgiebig gespielt, eine tolle Idee Theorie so in Praxis umzusetzen!

 

Auch durften wir noch durch „Kindertunnel“ laufen, versteckte Spiele suchen, über Seile springen und einiges mehr. Nach drei Stunden war dann alles vorbei. Ich war auch danach ganz schön geschafft und Maja ging es ähnlich. Beim Verlassen der Schule kamen mir dann noch Kinder entgegen bei denen ich vor zwei Jahren zu Besuch war. Plötzlich kamen einige auf mich zu gerannt und schrien: „Hi Sammy, Sammy, Sammy.“ Sie haben mich sofort wieder erkannt! Ein tolles Gefühl, wenn man so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, ich hoffe, einen positiven.

 

In diesem Sinne, bis demnächst

 

Euer Sammy