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Die „Helfer auf vier Pfoten“ zurück in Kippenheim

 

Bereits zum 2. Mal wurden die „Helfer auf vier Pfoten“ dazu eingeladen, mit den zukünftigen Schulkindern des Katholischen Kindergartens St. Mauritius den richtigen Umgang mit Hunden zu üben.

 

Auf 9 Uhr wurde der Termin festgelegt – und das war gut so bei der Hitze – für Mensch und Hund! Der Kindergarten verfügt allerdings auch über einen großen und schattigen Hof. Hier hatten die Betreuerinnen Bänke im Halbkreis aufgestellt und alles war bestens vorbereitet: Wasser für Mensch und Hund stand ebenso bereit wie alle Unterlagen. Schön, dass für alle Kinder eine Fotogenehmigung bestand, sodass wir das lustige Treiben in Bildern festhalten konnten.

 

Die Kinder freuten sich sehr und waren ganz aufgeregt. Als die drei Teams in den Halbkreis kamen, wurde es aber ruhiger und wir stellten uns und unsere Hunde vor. Die Mischung war gut, denn es waren drei verschieden Rassen zu sehen: Ein Berner Senne, ein Golden Retriever und ein Border Collie. Wir ließen die Kinder raten, welcher Hund zu welcher Rasse gehört.

 

Nach den grundsätzlichen Fragen, ob ein Kind dabei ist, das Angst hat und wer einen Hund zu Hause hat, ging es an die „12 Goldenen Regeln“. Hier konnte man feststellen, dass diese vorab schon im Kindergarten besprochen wurden. Es kam auf alle Fragen eine Antwort – auch auf die Nachfragen, warum denn dies oder jenes richtig, bzw. falsch ist!

Dann ging es an die praktischen Übungen. Die Hunde liefen zunächst langsam die Reihe entlang. Da sah man doch einige Kinder, die zurückgewichen sind. Dann wurde das

Leckerli geben geübt, wie man sich verhalten muss, wenn ein Hund auf einen zu läuft und was man machen muss, wenn man einen fremden Hund streicheln möchte. Wie allzu oft, kam es genau dabei dann auch zu dem häufigsten Problem beim Zusammentreffen mit einem fremden Hund: Schon das erste Kind ging zu nah an den Hund heran als es den Hundehalter bat, ihn streicheln zu dürfen. Es stand dabei direkt vor Luna! In so einer Situation demonstriert Luna dann immer, wie schnell sie zuschnappen kann, indem ich ihr Leckerli auf ihre Nase lege.

 

Alle Hunde mussten dann auch noch ihre Zähne zeigen und wie weit sie die Schnauzen aufmachen können. Das hat bei den Kindern ordentlich Eindruck hinterlassen.

 

Für die nächste Runde wurden die Vorschüler in drei Gruppen aufgeteilt, um mit den Hunden zu spielen, sie zu streicheln und Fragen zu stellen. Zum Schluss kam wie immer der Tunnel - was den Kindern besonders viel Spaß macht, weil die Hunde zwischen ihren Beinen hindurch flitzen.

 

Viel zu schnell war die Zeit um. Aber für ein Gruppenfoto reichte es noch. Ist es doch für die Kinder ein schönes Andenken, genauso wie der Button, den ein Junge nach drei Tagen immer noch an seinem T-Shirt hatte (auch wenn sein Name nur noch teilweise zu lesen war ;-). So was ist für uns Helfer auch immer schön zu sehen!

 

Erfreulich für die hiesigen „Helfer auf vier Pfoten“-Teams war außerdem, dass sie Verstärkung durch eine neue Kollegin bekommen haben: Sandra Grimmer hat mit ihrer Keyla (Border Collie) ihren ersten Einsatz mitgemacht.

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Die Teams: Marguerite Meier mit Glea

Rudi Gruber mit Luna,  

Sandra Grimmer mit Keyla                                                                                            

Foto:          M.M. und KiGa Kippenheim

Bericht:       R.G.