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Ein Haufen Spaß in Kippenheimweiler

 

Bereits zum 4.mal besuchten die „Helfer auf vier Pfoten“ den evangelischen Kindergarten in Kippenheimweiler, weshalb man den Ablauf schon kannte und alles bestens vorbereitet war als wir um 9 Uhr vor der Tür standen. Auch die Formalitäten lagen bereit inklusive der Fotogenehmigung, die uns sehr am Herzen liegt, da wir nicht so bildreich berichten könnten, würde man uns das Fotografieren nicht ausdrücklich erlauben. Viel wichtiger ist natürlich, dass alle Kinder die Erlaubnis der Eltern hatten mit den Hunden in Kontakt zu treten.

 

Im großen, schattigen Hof saßen alle Kinder mit der Betreuerin auf einem

Baumstamm, um mit uns die theoretischen Dinge zu erarbeiten. Auf die Frage, ob die Kinder schon etwas von den „ 12 Regeln“ gehört hatten, sagten uns die Betreuerinnen, dass diese fleißig besprochen worden sind. Das freut uns Teams, insbesondere wenn bei den Kindern so viel hängen geblieben ist wie in der Kiga – an dieser Stelle ein Dank von uns an die Betreuerinnen.

 

Auch was danach kam, ist für uns zwar Routine, aber wir geben den Kindern immer die Möglichkeit, ihre Angst vor unseren Hunden ganz ohne Peinlichkeiten einzugestehen. Zumal der Berner Rüde von Team-Kollegin Monika Moritz doch eine beachtliche Größe hat. Dieses Mal wurde unsere Nachfrage jedoch von allen Kindern verneint. Und so machten wir die Schnupperrunde zum Kennenlernen an der Kinderreihe entlang. Und tatsächlich war kein Kind dabei, das zurückwich oder den Hund nicht streicheln wollte.

 

Jetzt wurde im praktischen geübt, wie man sich verhält, wenn man einem fremden Hund begegnet. Z.B., dass man den Besitzer fragt, bevor man seinen Hund streichelt. Was wir aber immer wieder „bemängeln“ müssen ist, dass die Kinder schon während sie fragen viel zu nahe am Hund sind. Also demonstrierten wir gerne, was dabei passieren kann, indem wir der Luna ein Leckerlie auf die Nase legen und dieses blitzschnell weg geschnappt wird. Da kam auch in der Kiga schon Staunen auf und wir hoffen, dass es den Kindern eine Lehre ist.

 

Ein Kind wollte dann aber lieber kein Leckerli geben, weil es doch noch ein bisschen Angst hatte. Mit unserer Hilfe kein Problem: Nach dem dritten Versuch hatte sich das Kind überwunden und gab strahlend das Leckerli - sogar dem großen Fidelio.

 

Und so ging es weiter mit unserem Programm. Wobei eines ist noch erwähnenswert ist: Vor dem Spazierengehen mit Fidelio fragte Moni, ob jemand weiß, was die schwarze Tüte an ihrer Leine wohl für einen Zweck hat. Eine gute Hand voller Kinder meldeten sich. Als es dann aber daran ging, zu zeigen, wie man die Tüte benutzt und Moni mit Erde ein “Häufchen“ auf den Boden machte, nahm einer der kleinen Freiwilligen die Tüte, ging zum Häufchen, machte die Tüte auf und wollte es mit der bloßen Hand hineinpacken. Das Gelächter der anderen Kinder war dementsprechend groß und Moni zeigte dann, wie es richtig gemacht wird. Dass man die gefüllte Tüte in eine Mülltonne werfen muss – wenn eine zu finden ist – oder man sie sogar mit nach Hause nehmen sollte, um sie dort zu entsorgen, leuchtete auch allen ein.

 

Natürlich machten wir auch lustigere Dinge wie Käsestückchen verstecken, mit Hund um die Wette laufen, Bürsten und Schmusen – das gehört einfach dazu! Zum Schluss bildeten die Kinder einen Tunnel durch den die Hunde hindurch flitzten. Ein Highlight, das immer wieder für große Belustigung sorgt.

 

Ob es wohl nächstes Jahr ein fünftes Treffen in Kippenheimweiler geben wird? Wir stehen bei Anforderung jedenfalls gerne wieder bereit! Der Besuch bei Euch hat uns Spaß gemacht.

 

Bericht und Fotos: R.G. und KiGa - KiWy