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Auf den Hund gekommen: Dankbarer Rückblick einer Lehrerin aus München

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vorletztes Schuljahr (2013/14) oder gar das Schuljahr davor, war eine Gruppe von Ihnen in der Grundschule an der Oberföhringer Straße in München. Ich, Religionslehrerin, hatte damals große Angst vor Hunden und sagte eher scherzhaft zu einer Dame Ihrer Gruppe mit einer Art Colli-Mischung, dass es Sie zu meiner Kinderzeit hätte geben müssen - ich würde vor Angst fast eingehen … Ich wechselte sogar die Straßenseite, je nach Hundegröße …

 

Die Dame packte die Gelegenheit beim Schopf: Zunächst bekam ich Lob, weil ich mich bemühte, mich vor ihrem Hund klein zu machen. Dann wurde ich ermutigt, meine Hand auszustrecken, ein kleines Leckerli wurde darauf gelegt … Erst nach Erlaubnis durch die Dame nahm dieser Hund ganz vorsichtig das Leckerli. Ich spürte weder Zähne noch sonst etwas.

 

Die Folgen dieser Begegnung, die ich Ihnen schon längst einmal schreiben wollte:

Einige Wochen nach dieser Begegnung zog in die Nachbarwohnung eine Dame mit einer älteren Terrierdame. Das Erlebnis mit Ihren Hunden ermutigte mich, diesen kleinen Terrier zu streicheln, zumal ich den Eindruck hatte, dass das Maul der Hündin auch nicht so groß ist, dass sie mich gut beißen könnte.

 

6 Monate nach ihrem Einzug nahm meine Nachbarin einen ungarischen Straßenhund auf: Er hatte Angst, ich auch. Dennoch half ich mit den Vierbeiner zu betreuen wenn die Dame noch bei der Arbeit und ich schon zu Hause war. Er bellte vor Angst anfangs sehr viel, mehr als zartes Streicheln über den Rücken traute ich mich nicht. An einem Samstag, nachdem wir ca. 3-4 Wochen Kontakt hatten, saß er mit mir auf dem Sofa, ließ sich kraulen und wir schauten einander tief in die Augen …

 

Jetzt sind wir beste Freunde, er vermisst mich, wenn ich weg bin, zeigt mir die Stellen, an denen er gerne gekrault werden möchte wink, geht mit mir ohne Leine Gassi und macht sich hinter der Wohnungstür der Nachbarin bemerkbar, wenn er meinen Besuch wünscht. Neulich holte ich ihm sogar etwas aus dem Maul, das er beim Gassigehen futtern wollte! Und: Ich gehe auch auf andere Hunde zu, habe keine Angst mehr vor fremden Hunden …

 

Danke - ohne die Begegnung mit Ihrer Truppe an dieser Münchner Schule wäre meine Hundeangst wohl nicht vergangen - und es wurde sogar Hundeliebe daraus wink.

 

 

 

 

 

 

 


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