b_765_0_16777215_00_images_333_IB_Katzenelnbogen_IB_KE_1.jpg

Große Augen beim Besuch der „Helfer auf vier Pfoten“ in Katzenelnbogen

 

Neulich waren wir ein wieder einmal in der Grundschule im Einrich. Zum zweiten Mal besuchten wir die Klasse 3a von Herrn Fischer und die Kinder freuten sich schon sehr, da sie ja bereits wussten, was wir machen wollten. Denn an diesem Tag war nicht Theorie sondern Spiel und Spaß mit den Hunden angesagt.

 

Wir, Kurt Schneider und ich, Ulrike Becker, wurden also schon sehnsüchtig erwartet, als wir in die Klasse kamen. Das heißt – eigentlich wurden unsere Hunde sehnsüchtig erwartet. Und so sind Boomer, Lan-tsho und Cameron schwanzwedelnd ins Klassenzimmer gegangen: Sie freuten sich genauso wie die Kinder.

 

Wir ließen unsere Hunde jedoch zunächst absitzen und fragten nochmals kurz die „12 goldenen Regeln“ ab. Denn auch jetzt sollten sich die Kinder ja daran orientieren. Natürlich wussten alle noch sehr gut über die Regeln Bescheid und für die vielen Fragen der Kinder hatten wir Zweibeiner glücklicherweise auch immer eine Antwort.

 

b_350_0_16777215_00_images_333_IB_Katzenelnbogen_IB_KE_Intro.jpg

Dabei ging es zum Beispiel darum, wie man denn einen Hund beschäftigen könnte, oder ob man jeden Tag was mit dem Hund machen muss. Wir sagten, dass es eigentlich kein „muss“ bei der Hundeerziehung geben sollte, denn der Hund sollte mit Freude mit seinem Halter spielen und seine Übungen machen, genauso wie der Mensch Freude daran haben sollte mit seinem Hund etwas zu machen. Ein Hund merkt nämlich, wenn man nur so oberflächlich mit ihm spielt. Dann macht es dem Hund auch keinen Spaß. Außerdem fördert jede Beschäftigung die Bindung zwischen dem Menschen und dem Hund. Das fanden die Kinder sehr interessant. Kurt zeigte dann auch mit Boomer, welche Freude dieser daran hat eine ihm gestellte „Aufgabe“ zu erledigen.

 

Nachdem wir endlich alle Fragen besprochen hatten, konnten wir nach draußen gehen. Kurt demonstrierte hier, dass es keinen Sinn hat vor einem Hund wegzurennen: Boomer hatte ihn sehr schnell eingeholt und versuchte ihn zu stoppen. Und zwar mit seinen Zähnen! Die Kinder waren verblüfft, wie schnell Boomer rennen konnte, wie stark er war und wie er Kurt zum Anhalten zwang.

 

Als nächstes stellten wir Pylonen auf und die Kinder gingen mit Boomer und Lan-tsho an der Leine Slalom um die Pylonen. Natürlich bekamen die Hunde nach der Runde immer ein Leckerchen von den Kindern.

 

Danach war eine Mutprobe zu bestehen: Wir ließen die Hunde Boomer, Lan-tsho und Cameron über Hürdenstangen springen, die von den Kindern festgehalten wurden. Dass die Hunde auch dabei so schnell waren, hätten die Schüler nicht gedacht. Ebenso ließen wir die Kinder Boomer und auch Cameron abrufen. Wenn die beiden dann angesaust kamen, mussten die Kinder sehr mutig sein.

 

Obwohl wir es bei unserem ersten Besuch schon gemacht hatten, fanden die Kinder auch unser „Tücherspiel“ noch einmal sehr schön. Hier konnten dann auch die nicht ganz so mutigen Kinder ohne Angst mitmachen.

 

Übrigens wurden wir bei unserem ersten Einsatz in der GS Katzeneinbogen auch noch von Inge mit ihrer Hündin Otti unterstützt. Aber auch dieser zweite Besuch war wieder ein sehr gelungener Besuch. Insbesondere für jene Kinder, die ihre Angst im Umgang mit Hunden haben überwinden können. Ebenso viel Spaß hatten unsere Hunde, die immer mit sehr viel Freude zu den Besuchen gehen.

 

Ulrike Becker mit Lan-tsho und Cameron