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Tausend Streichelhände bei den Tausendfüßlern in Hochheim am Main
 

Nun will ich, Tibet Terrier Lan-tsho, auch mal einen Bericht über unsere tollen Einsätze machen. Ulrike (meine Chefin) hat mir nämlich gesagt, dass wir heute wieder die AWO Kindertagesstätte Tausendfüßler in Hochheim besuchen. Heute warten 40 Kinder, die sich auf uns freuen. Es sind 20 ganz kleine Kinder (ein bis zwei Jahre) sowie, wie letzte Woche auch, die „Großen“ drei bis sechs Jahre.

 

Ulrike und ich fahren natürlich nicht alleine dorthin, nein – wir nehmen selbstverständlich auch Cameron mit und, so wie ich hörte, hat sich auch Kurt Schneider mit Boomer auf den Weg gemacht.

 

Ulrike lud unseren Einsatzwagen ins Auto, Cameron kam in seine Box und auch ich wurde in meine Box gehoben, in der ich es mir gemütlich machte. Dann konnte es losgehen. Wir fuhren auf die Autobahn und da ich ja noch von letzter Woche wusste, dass ich nun noch eine gute Stunde schlafen konnte bis wir die Kita erreichen würden, nutzte ich natürlich die Gelegenheit.

 

Endlich, nach langer Fahrt, kamen wir an der Kindertagesstätte Tausendfüßler an – die Kinder waren schon ganz aufgeregt als sie unser Auto kommen sahen. Ich schaute aus dem Fenster und erkannte Boomer, der auch gerade mit Kurt angekommen war. Also waren wir ja komplett und der Spaß konnte beginnen.

 

Ulrike lud den Wagen aus und auch wir durften aussteigen. Glücklicherweise, denn Cameron jammerte schon, dass er mal ganz dringend sein Bein heben müsse. Ich machte ihm klar, dass er sich nicht so anstellen soll, der nächste Busch würde schon noch kommen. Nichts wie Ärger mit dem Kleinen …

 

Wir begrüßten Kurt und Boomer und gingen zusammen in den Sportraum der Kita.

 

Schon kam die erste Gruppe 10 kleiner Kinder herein. Ich freute mich schon ganz doll auf die vielen Streicheleinheiten, die nun auf uns zukamen. Cameron ermahnte ich noch mal ganz vorsichtig zu sein und nicht so stürmisch auf die Kinder zuzugehen, damit sie keine Angst vor ihm bekommen. Man muss sich halt um alles kümmern, wenn man mit dem kleinen Bruder unterwegs ist. Die Kinder gaben uns freundlicherweise auch einige Leckerlies und natürlich wurden wir gestreichelt, was wir ausgiebig genossen.

 

Nach ca. 20 Minuten wurden die Kinder abgewechselt und die zweite Gruppe kam zu uns. Klar gab es wieder das volle Programm: Leckerlies und streicheln, einfach super. So stell ich mir den Morgen vor …

 

Nach einer kurzen Pause mussten wir aber dann doch noch so richtig ran, denn die größeren Kinder waren dran. Heute standen praktische Übungen, aus unserer Sicht Spielen und Spaß haben, auf dem Programm. Und es wurde wieder eine Leckerli-Runde gemacht. Einfach herrlich, so viele Kekse bekomme ich sonst nie!

 

Danach ging es nach draußen. Wir wurden von den Kindern an der Leine einen Parcours entlang geführt und anschließend liefen wir durch einen Händetunnel. Das macht wirklich Freude, wenn die Kinder so richtig bei der Sache sind und Spaß haben!

 

Ein bisschen Mut gehörte allerdings auch dazu, z. B. als die Kinder sich auf den Boden setzten sollten und wir (Boomer, Cameron und ich) sprangen über die Kinderbeine. Zumal Cameron erst mal so schnell er konnte an ihnen vorbei sauste: Er hatte nämlich einen Ball entdeckt, den er sich noch schnell holen wollte. Aber Ulrike sah natürlich sofort, was er vor hatte und rief ihn schnell zurück. Mit hängenden Ohren kam er dann an.

 

Es war mal wieder ein total toller Tag, den wir in Hochheim verbrachten und ich war dann auch nach den zweieinhalb Stunden etwas geschafft. Wir verabschiedeten uns aber noch brav mit Pfotewinken und Diener machen und gingen zurück zum Auto. Auch Cameron blinzelte schon sehr müde und war froh, wieder in seiner Autobox zu sein, um ein Schläfchen zu machen.

 

Ich freue mich schon auf den nächsten Einsatz mit meinen kleinen Bruder und vielleicht auch wieder mit Boomer und Kurt!

 

Bis zum nächsten Mal, eure Lan-tsho