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Einen größeren Einsatz hatten die "Helfer auf vier Pfoten" in München in der Grundschule in Oberföhring. Hier wurden alle vier Klassen der 2.Jahrgangsstufe jeweils dreimal besucht. Besonders herzlich wurden die Teams am ersten Besuchstag in die "Schulfamilie" aufgenommen und die Kinder waren schon ganz gespannt auf die vierpfotigen Gäste.

Beim ersten Einsatz hatten die Kinder und Hunde viel Zeit sich kennenzulernen und erste Berührungsängste zu überwinden. Hier war das einzige Ziel: Wie sage ich einem Hund auf „hundisch“ "hallo". Der zweite Besuch war dann gesteckt voll mit vielen Informationen. Die „12 Regeln im Umgang mit Hunden“ wurden ausführlich theoretisch und praktisch erklärt. Interessant fanden die Kinder auch, was an menschlichem Essen alles giftig ist für einen Hund. Da die Kinder im Unterricht auch die Anatomie des Hundes durchgenommen hatten, durften sie natürlich ihr Wissen gleich einmal am lebenden Objekt unter Beweis stellen. Wieder einmal war es schön, dass die Kinder durchaus zwei Schulstunden ruhig dasitzen konnten und auch die vielen Informationen mit Begeisterung und vielen netten Geschichten kommentierten.

Der langersehnte letzte Besuch war dann schließlich der Tag, an dem die Kinder ausgiebig mit den Teams spielen durften. Aber auch dabei war es wichtig, dass die Kinder gelernt hatten sich an die Regeln zu halten und Geduld, Einfühlungsvermögen und Rücksicht zeigten. Es sind jedoch auch immer die kleinen Erlebnisse am Rande, die jeden Besuch auf seine Art einzigartig werden lassen. So durfte ein Kind, deren Eltern eigentlich gegen die Teilnahme ihres Kindes an dem Projekt waren, nach dem ersten Besuch dann doch teilnehmen und fand schnell Zugang zu den Hunden. Ein Junge erzählte, dass er im Park einmal von einem Hund angesprungen worden war. Nachdem man die Regeln in der Klasse besprochen hatte, meinte dieser Junge anschließend: "Jetzt verstehe ich das. Ist ja ganz klar, warum der Hund mich angesprungen hat, nächstes Mal mache ich es besser". In einer anderen Klasse erzählte ein Mädchen bei dem letzten Besuch, dass es vorgestern auf der Straße einem Hund begegnet und sagte: „Erst habe ich den Besitzer gefragt. Dann habe ich dem Hund die Hand hingehalten, an der er geschnuppert hat. Und dann habe ich ihn gestreichelt, das war richtig schön".

Der Abschied von diesen wirklich entzückenden Klassen fiel sehr schwer. Die Lehrerinnen möchten dieses Projekt aber bestimmt mit den anschließenden Klassen auch noch einmal erleben.