b_740_0_16777215_00_images_356_Ferienfreizeit_Asslar_Ferienfreizeit_Asslar_comp.jpg
 

Ferienfreizeit mit Hundebesuch – der Einsatz in Aßlar-Werdorf

 

Im Rahmen der Ferienfreizeit im Oktober in Aßlar-Werdorf hatte sich Leiterin Frau Steuernagel für die Kinder einen Besuch der „Helfer auf vier Pfoten“ gewünscht. Und so machten sich Kurt Schneider aus Neuwied, Daniela Neugebauer aus Oberbrechen sowie Ulrike Becker aus Siershahn am 27.10.16 sehr frühzeitig mit ihren Hunden auf den Weg, denn es lag eine gute Stunde Fahrt vor ihnen.

 

„Frau Steuernagel erwartete uns schon vor der Tür und erzählte, dass die Kinder ganz besonders gespannt darauf waren, welche Hunde denn heute kommen. Wir luden deshalb recht schnell unsere Hunde aus dem Auto. Mit dabei: Mops Toni, Labbi-Mix Sally, Schäferhund-Australian Shepherd Boomer, Tibet Terrier Lan-tsho und Briard Cameron – die Kinder würden also Einiges zu gucken haben. Im Gruppenraum begrüßten sie uns dann auch gleich mit einem fröhlichen „Hallo“. Lan-tsho musste die Kinder natürlich auch sofort mit einem fröhlichen Bellen zurückgrüßen.

 

Es waren 19 Kinder gekommen, die mehr über Hunde und Verhalten wissen wollten.

Wir stellten uns also kurz vor und erzählten dabei nicht nur von Hunden und ihrem Verhalten generell, sondern auch etwas über unsere eigenen Hunde, damit die Kinder diese besser kennenlernen konnten.

 

Dann fragten wir noch, ob in der Runde eventuell jemand Angst vor unseren Hunden hätte und tatsächlich war ein Junge da, der das auch zugab. Wir sagten ihm, dass er vor unseren Hunden nicht nur keine Angst zu haben bräuchte, er müsse natürlich auch nichts mitmachen, bei dem er sich nicht wohl fühlte. Erst dann zeigten wir allen Kindern, wie man sich richtig verhält. Zu Lan-tsho fasste der Junge dann doch tatsächlich genug Vertrauen, dass er ihn neben sich sitzen ließ. Bei der dann anstehenden Fütterrunde gab er Lan-tsho sogar ein Leckerchen mit dem Löffel und war ganz stolz.

 

Dann hieß es raus aus der Enge des Raums und draußen weiter machen. Wir verteilten unsere Hunde an die Kinder und diese führten sie zu dem Platz, an dem wir Slalom mit den Hunden um Pylonen gehen würden. Auch draußen besprachen wir weitere Verhaltensregeln, z. B., dass man einen Hund beim Essen nicht stören sollte, dass der Schwanz nicht zum Ziehen da ist oder aber, dass man vor einem Hund nicht weglaufen sollte. Kurts Boomer bewies hier seine Schnelligkeit und die Kinder konnten sehen, wie ein Hund den Menschen stoppt.

 

Die Zeit verging sehr schnell und es wurde Zeit, eine kleine Mittagspause einzulegen. Wir gingen mit den Kindern zurück zum Gruppenraum. Während die Kinder ihre Pausenbrote aßen, ließen wir die Hunde im Auto entspannen.

 

Satt und erholt ging es dann natürlich wieder raus und wir bauten einen Rallye Obedience Parcours auf. Mit unserer Hilfe konnten die Kinder nun mit den Hunden die einzelnen Übungen, die auf den Schildern standen, machen und hatten sehr viel Spaß daran.

 

Ebenso verteilten wir Karten mit Aufgaben an die Kinder, wie z. B., dass man den Hund „Männchen machen“ lassen soll, oder dass er zwischen den Beinen des Kindes hindurchgeführt werden sollte usw. Die Kinder waren so vertieft in ihre Arbeit mit den Hunden, sie merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Viel zu früh für sie hieß es daher Abschied nehmen.

 

Frau Steuernagel fragte uns zum Schluss noch, ob wir vielleicht im nächsten Jahr nochmals kommen wollten, dann aber in den Sommerferien. Auch uns hat dieser Einsatz sehr gefallen und wir versprachen selbstverständlich wiederzukommen.“

 

Ulrike Becker mit Lan-tsho und Cameron
Kurt Schneider mit Boomer
Daniela Neugebauer mit Toni und Sally