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Eiertanz mit Luna beim Hundebesuch im Scheffel-Gymnasium in Lahr

 

Am Donnerstag, 17.11.2016, machten sich zwei Teams der „Helfer auf vier Pfoten“ auf den Weg, um der 5. Klasse des Scheffelgymnasiums in Lahr mit ihrer Lehrerin, Frau Schütterle, einen Besuch abzustatten.

 

Für die 26 Schüler und Schülerinnen waren ursprünglich 3 Teams geplant, doch leider fiel ein erfahrenes Team kurzfristig aus, sodass wir schon überlegten, ob man den Besuch absagen sollte. Die zwei anderen Teams sahen sich glücklicherweise dennoch in der Lage, mit den vielen Schüler zu arbeiten und es blieb bei dem Termin.

 

So standen Monika Moritz mit ihrem Fidelio und Rudi Gruber mit seiner Luna bereits 30 Minuten vor der Zeit im Hof, damit sich die Hunde schon einmal etwas umsehen konnten. Genau zu diesem Zeitpunkt stand aber auch die große Pause an und die Schüler konnten ihr Zusammentreffen mit den Hunden dann doch nicht mehr abwarten. Also kam die ganze Klasse schon jetzt, um sich unsere Hunde anzusehen. Mit ihnen auch die Lehrerin, die uns freudig begrüßte. Etwas Trauer kam auf, als sie erfuhren, dass das dritte Team nicht kommen würde, da die Hundeführerin kurz vorher krank geworden war und ein Ersatz so schnell nicht zu finden.

 

Die Pause ging zu Ende und alle zusammen gingen wir in das Klassenzimmer

im 3. Stock. Nach einer kurzen Einführung stellten wir fest, dass die Tische sehr

ungünstig standen. Also rückten wir sie alle an die Wände. So entstand ein großer leerer Platz, in dem alle Schüler einen großen Kreis bilden konnten und die Hunde gut im Blick hatten.

 

Wir haben dann zunächst einmal unsere Hunde vorgestellt. Rasse, Alter, Ausbildung waren dabei ebenso Thema wie unsere Zeit bei den „Helfern auf vier Pfoten“ und was man als Hundebesuchsteam so können muss. Und zum Schluss noch: Was kostet so ein Hund im Durchschnitt eigentlich pro Jahr und wie viel an Pflege braucht er? Wir erklärten auch den Unterschied zwischen einem Therapiehund und einem Besuchshund, denn dies wird ja oft verwechselt, obwohl ein sehr großer Unterschied hinsichtlich der Ausbildung besteht.

 

Vor dem Leckerli geben und Streicheln, also vor der ersten tatsächlichen Kontaktaufnahme, wurde natürlich auch noch über das richtige Verhalten den Hunden gegenüber gesprochen. Nach etwa 45 Minuten war es dann an der Zeit, an die frische Luft zu kommen. Außerdem war eine Pause angesagt.

 

Das Wetter war ideal: Sonne, trocken, nicht zu kalt – der Wettergott war uns gut gesinnt. Der Hof war gepflastert, hatte aber auch grüne Flächen, die zum Spielen mit den Hunden einluden. Während Moni mit Fidelio mehr den beweglichen Teil übernahm, spazierte Luna immer mit wechselnder Führung im Hof herum. Diese Aktionen waren schon etwas schwieriger umzusetzen mit den 26 Schülern und nur zwei Teams – schließlich will doch jeder mal einen Hund an der Leine führen oder mit Fidelio Wettrennen machen.

 

Wie immer wurde von den Schülern aber ein Tunnel gebildet, durch den die Hunde flitzten sollten. Noch mehr Spaß hatten sie an Lunas üblichen „Wienerlelauf“. Dieser ruft immer wieder Staunen hervor, da Luna es wirklich schafft, das Würstchen nicht zu fressen, sondern es sogar freiwillig an jemand anderen abgibt.

 

Nachdem im theoretischen Teil des Besuches erklärt worden war, dass ein Goldi einen sehr „weichen Biss“ hat, versuchten wir Luna auch ein rohes Ei in die Schnauze zu geben, um zu schauen, ob sie es über eine kurze Strecke transportieren kann, ohne dass das Ei beschädigt wird. Und ja, sie konnte! Leider hat man am Ende die Schüssel nicht schnell genug unter die Schnauze gebracht, so dass das Ei am Boden zerschellte. Zur Freude der Schüler schleckte Luna alles sauber auf.

 

Gerade weil wir nur zu zweit hatten kommen können, bedanken wir uns bei der Klassenlehrerin für die gute Zusammenarbeit und die perfekte Organisation. Die Klasse war sehr diszipliniert und so konnten wir unser Programm ohne viele Abstriche durchführen.

 

Danke auch für die Leckerlis – für Mensch und Hund! Bei Bedarf kommen wir nächstes Jahr gerne wieder!

 

Fotos: Lehrkraft
Bericht: Rudi Gruber