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Besuch der „Helfer auf vier Pfoten“ in der Schillerschule Spaichingen am 10.04.2013


Mensch, war das ein toller Besuch! Ach, so, mein Name ist Caspar und ich bin einer der vielen Hunde der „Helfer auf vier Pfoten“-Teams, die Schulen und Kindergärten besuchen. Am 10.04.13 durfte ich mit meinen Hundekollegen Da-chu, Nima und Darcy und unseren Menschen Diana Scherer, Anette Wursthorn und Anne Kreilos die 5. Klasse der Schillerschule in Spaichingen besuchen.

Das war echt super! Diana hatte bereits im Vorfeld mit der Klassenlehrerin Frau Behr alles geplant: die Kinder hatten im Unterricht viel über Hunde gelernt und im Klassenzimmer war ein großer Stuhlkreis aufgestellt. Als wir hineinkamen, war das Zimmer noch leer und wir konnten uns erst gemütlich hinsetzen und unterhalten und beschnüffeln. Da-chu fand das dann etwas langweilig und auch ich konnte es kaum erwarten, dass die Kinder endlich kamen.

Als es klingelte, füllte sich der Raum nach und nach mit den 5-Klässlern und wir wurden natürlich gleich gebührend bestaunt. Die Kinder versuchten leise zu sein, da sie im Unterricht bereits gelernt hatten, dass Hunde sehr gut hören können und laute Geräusche nicht so mögen. Die meisten Kinder wussten schon sehr viel von Hunden und wollten uns direkt streicheln und mit uns spielen. Ich hätte am liebsten gleich mitgemacht, aber mein Frauchen hat gesagt, dass zuerst die „12 goldenen Regeln“ besprochen werden müssen – was ja auch wichtig ist, schließlich wird dort erklärt, wie man richtig mit einem Hund umgeht. Die Bildtafeln wurden von den Kindern nacheinander laut vorgelesen und dann der Inhalt besprochen. Die Kinder waren sehr interessiert und hatten immer gute Erklärungen zu den Regeln. Sie haben unsere Zähne bestaunt und unseren Schwanz und alle wurden von unseren Frauchen nochmal darauf hingewiesen, wie man sich verhalten soll, wenn ein fremder Hund auf einen zu rennt.

Nachdem dieser theoretische Teil vorbei war, wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe ging zu einem Hund. Ich durfte meiner Gruppe meine ganzen Tricks zeigen, die ich gelernt hatte. Da ich sehr genau auf die Körpersprache meines Menschen achte, zeigte mein Frauchen den Kindern, wie sie sich hinstellen müssen und welche Zeichen sie geben müssen, damit ich auch erkennen kann, was sie von mir wollen. Ganz schüchterne Kinder waren ganz erstaunt, wie schnell ich ihrem Kommando gehorche, wenn sie sich gerade und selbstsicher hinstellen. Manche haben herum gealbert und gekichert, da habe ich dann einfach nicht gehorcht. Erst als sie ruhig und konzentriert waren, habe ich dann das versteckte Spielzeug für sie gesucht.

Zwei Mädchen, die anfangs ganz viel Angst vor uns Hunden hatten, kamen zu mir und meinem Frauchen und haben viele Fragen gestellt. Sie kamen sogar ganz nah an uns heran und ich durfte sie beschnüffeln.

Ein größerer Junge hat zweimal versucht, mir durch lautes Verhalten und Anstarren in die Augen Angst zu machen. Ich bin ganz ruhig geblieben, habe aber beim zweiten Mal einen Schritt nach hinten gemacht – mein Frauchen hat das gemerkt und ist dann im Gegenzug genauso auf den Jungen zugelaufen und hat ihn ebenfalls in die Augen gestarrt. Der Junge ist dann auch einen Schritt nach hinten gegangen und mein Frauchen hat ihm gesagt: „Siehst Du, das ist nicht angenehm, oder? Denke daran: behandele einen Hund immer so, wie Du auch behandelt werden möchtest“. Der Junge war danach vorsichtiger und am Schluss wollte er unbedingt mit mir ein Foto machen!

Die Zeit war viel zu schnell vorüber – als es klingelte, wollten viele Schüler gar nicht mehr weg und haben uns noch viele Fragen gestellt. Als ich mit meinem Frauchen durch den Schulhof lief, haben uns einige noch bis zur Tür begleitet und sich mit Streicheln von mir verabschiedet. Also, ich hatte einen tollen Vormittag und ich glaube, die Schüler der Klasse 5 ebenfalls!
Ich freue mich schon aufs nächste Mal!

Euer Caspar


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