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Probieren geht über studieren – ein Hundebesuch im Emmy Noether Gymnasium

 

Am Emmy Noether Gymnasium in Erlangen sind die „Helfer auf vier Pfoten“ schon Stammgast. Seit Jahren besuchen wir die 5. Klassen im Rahmen des Biologie Unterrichtes. Diesmal waren mit dabei: Angelika mit Luna, Martina mit Julie und Gerd mit Donna.

 

Wie schon die Jahre zuvor, waren die Kinder auch auf diesen Besuchstermin sehr gut vorbereitet. Gespannt warten alle im Klassenzimmer auf „die“ Hunde. Die „12 Goldenen Regeln“ waren im Unterricht schon besprochen worden, alle hatten ihren Button mit dem jeweiligen Namen angepinnt. So konnten wir die Kinder immer mit Namen ansprechen.

 

Nachdem die Hunde von den Kindern mit Wasser versorgt worden waren und Donna ihre Decke selber ausgerollt hatte, begannen wir gemeinsam mit den Schülern die „Golden Regeln“ noch einmal durchzusprechen. Außer ein paar genaueren Erläuterungen unserseits wurden die Regeln von den Kindern vorgelesen und auch richtig kommentiert. Um ein wenig Dynamik reinzubringen, durften einige manche Regel gleich in die Tat umsetzen.

 

Wie z. B.: Wie begrüße ich einen Hund? Wie stelle ich mich hin, wenn ein Hund auf mich zu rennt? Hier kam, wie schon so oft, von ein paar Jungs der Einwand: „Ich renne weg, weil ich schnell bin.“

 

Beim folgenden Wettrennen wurden die Jungs schnell eines Besseren belehrt. Den die Helferhunde Julie und Donna gewannen jedes Rennen.

 

Anschließend ging es in den Pausenhof. Als wir die Schüler aufforderten eine Schlange mit gespreizten Beinen zu bilden, damit die Hunde durchflitzen können, blieben ein paar Vorsichtige erstmal abseits stehen. Doch als sie sahen, welchen Spaß es Hunden und Kindern machte, stellten sie sich doch in die Reihe. Bei der kleinen Donna merkten sie ja nicht viel. Doch als Labrador Luna durch die Beine lief, hatten alle schon mal Körperkontakt mit einem Hund.

 

Um allen Kindern gerecht zu werden, teilten wir sie im Anschluss auf die drei Hunde auf. Jetzt konnte jeder die Hunde persönlich begrüßen und streicheln. Was diese auch genossen. Um zu zeigen, dass Hunde ihre Zähne auch ganz gefühlvoll einzusetzen im Stande sind, zog Julie ganz vorsichtig einigen Kindern einen Handschuh aus.

 

Nach den folgenden Gassirunden im Schulhof und Leckerlis geben, hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Nicht ohne den Kindern das Versprechen abzunehmen, dass sie nicht mit allen Hunden das machen könnten, wie mit unseren Helferhunden.