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Guten Mutes dabei – der „Helfer auf vier Pfoten“-Besuch in Sessenhausen

Gleich fünf „Helfer auf vier Pfoten“-Teams machten sich im September auf den Weg nach Sessenhausen, um die Kinder der Kita Kunterbunt zu besuchen: Kurt kam mit Boomer und Inge aus Neuwied, Heidi mit Colin aus Deesen, Kathrin mit Mia aus Neuwied und Ulrike mit Lan-tsho und Cameron aus Siershahn.

 

Es erwarteten uns dort ca. 20 schon ganz ungeduldige Kinder und es gab ein großes HALLO als sie die vielen Hunde empfingen. Da wir genügend Teams waren, haben wir die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, damit sie die mit ihren Lehrern studierten „12 goldenen Regeln“ gut in die Praxis umsetzen konnten.

 

Zunächst setzten sich also die unterschiedlichen Teams mit ihrer Gruppe zusammen, um die Hunde vorzustellen. Einige staunten über den großen Cameron, vor dem sie doch etwas Respekt hatten. Lan-tsho und Collin schienen ihnen da schon zugänglicher, da sie nicht so groß waren.

 

Nach der Begrüßung zeigten wir den Kindern was man so alles für einen Hund braucht: Decke, Halsband, Leine, Leckerlies und Napf – der direkt auch mit Wasser gefüllt wurde, damit die Hunde etwas zu trinken hatten, während wir die „12 goldenen Regeln“ noch einmal durchsprachen. Schritt für Schritt übten wir, dass man z.B. zuerst den Halter fragen muss, ob der Hund gestreichelt werden darf oder, dass man nicht vor einem Hund wegrennt, da er ja schneller ist als der Mensch. Auch die Zähne der Hunde bekamen die Kinder zu sehen und einige mutige Kinder haben sie sogar angefasst. Das Leckerchen geben mit der flachen Hand hat unseren Hunden natürlich am besten gefallen!

 

Im Anschluss wurde dann noch das „Tücherspiel“ gemacht, um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, näher an die Hunde heranzukommen und zum Ende gab es noch eine Kuschelrunde, bevor wir uns verabschieden mussten. Aber wir kamen ja in der nächsten Woche wieder.

 

Beim nächsten Besuch hatte Inge sogar ihre fünf Monate alte Hündin dabei – eine schöne Überraschung für die Kinder. Und da Cameron heute Geburtstag hatte, hielt man ihm ein Ständchen. Zum Entzücken aller bedankte er sich mit einem Diener.

 

Nach einer kurzen Wiederholung der „goldenen Regeln“ ging es nach draußen, wo die Kinder einen „Hände-Tunnel“ bildeten, durch den Hunde laufen sollten. Das still stehen erfordert schon ein bisschen Mut, vor allem, wenn so ein großer Hund wie Cameron an einem vorbeirennt. Aber es ging für alle in Ordnung und wir konnten unter viel Gelächter zum Hürdenspringen wechseln. Das allerdings war dann doch zu viel für einige der Kinder und sie ließen die Hürdenstangen fallen. Beim „An-der-Leine-führen“ waren sie aber wieder dabei und fädelten sich ruhig mit den Hunden durch den aufgebauten Parcours. Die Mutigeren stellten sich mit Kurt zusammen und ließen Boomer auf sich zu rennen, während Inge eine weitere Kuschelrunde anberaumte und ich die Kinder einen Ball werfen ließ, den Cameron zurückbrachte.

 

Und schon war auch dieser gelungene Einsatz zu Ende. Es wurden noch schnell die Urkunden verteilt und los ging es.

 

Ulrike Becker mit Lan-tsho und Cameron