b_690_465_16777215_00_images_243_TM_GS_Moosinnig_bild10.jpg
b_215_150_16777215_00_images_243_TM_GS_Moosinnig_bild1.jpgb_204_150_16777215_00_images_243_TM_GS_Moosinnig_bild5.jpg  - b_171_150_16777215_00_images_243_TM_GS_Moosinnig_bild8.jpg

Sammy’s Schulgeschichte

War heute mit Jonah und Pebbles in der Grundschule Moosinning – für uns drei ein Heimspiel, kommen wir doch alle aus der „Erdinger Ecke“.

Ich muss schon sagen, die Kinder der 2c waren von ihrer Klassenlehrerin Frau Felder auf unseren Besuch bestens vorbereitet. Mein Herrchen hat die Kinder nach unseren gemeinsamen Vorfahren gefragt und schon gingen alle Finger hoch und jeder wusste, dass der Wolf unserer Ur-, Ur-, Urahne ist – auch wenn wir in keinster Weise so aussehen. Gefragt nach der Anzahl unserer Zähne kam wie aus der Pistole geschossen “zweiundvierzig“. Auf die Nachfrage, wie viel Zähne ein Mensch hat, ja, da mussten die Kinder dann passen, denn die Antwort „zwanzig“ war leider falsch.

Aber wir waren auch nicht gekommen, um was über die menschliche Anatomie zu erfahren, nein über uns Hunde sollten die Kinder Bescheid wissen und da kannten sie sich aus. So wussten sie, dass mein Schwanz Rute heißt und wir Hunde es gar nicht mögen, wenn man der zu nahe kommt oder dass wir Fangzähne haben und diese einsetzen, wenn es was zum Festhalten gibt. Dabei sollte man ihnen nicht zu nahe kommen.

Marina, das Frauchen von Jonah, hat dann erklärt, wie wir Hunde begrüßt werden möchten. Man läuft nicht einfach auf uns zu, sagt „Hundi, Butzi, Wautzi, …..“, fegt uns mit seinen Händen über den Kopf und steht womöglich noch, mit den Händen fuchtelnd, über uns. Das alles mögen wir gar nicht. Frag doch erst mal unser Frauchen oder Herrchen, ob ich gestreichelt werden möchte, wenn die ja sagen, dann kannst du es mal versuchen. Das Zauberwort heißt versuchen, streck mir deine offene Hand entgegen und ich zeig dir, ob du mir sympathisch bist. Ist diese Kontaktaufnahme von Erfolg gekrönt, dann kannst du mich kraulen und streicheln, aber nur dann.

So haben Eva, Marina und mein Herrchen den Schülern erklärt, was wir Hunde mögen und was nicht. Ich für meinen Teil finde das alles stinklangweilig, aber für die Kinder ist es wichtig, dass sie lernen, wie wir Hunde behandelt werden möchten und welche Bedürfnisse wir haben, nur so können wir der „beste Freund“ von euch Menschen sein.

Nach der Pause ging es raus in den Schulhof. Das ist immer der Teil, den ich am tollsten finde. Glauben doch manche „Bubis“, dass sie beim Wettlauf gegen uns eine Chance hätten. Der Zahn wird ihnen aber schnell gezogen, denn beim Zieleinlauf hieß es: „And the winners are“ Jonah, Pebbles und Sammy. Wow, das hat Spaß gemacht. Über Seile springen? Auch das ist lustig, vor allem, wenn wir drei Hunde das zusammen machen dürfen.

In drei Gruppen aufgeteilt, durften wir dann zeigen, welche Tricks wir so drauf haben. Da staunten unsere kleinen Zuschauer nicht schlecht, wie wir unter Hütchen versteckte Leckerlis oder Spiele blitzschnell aufspürten.

Ja, und das Ball fangen, eine große Leidenschaft von mir, kam auch noch dran. Das könnte ich den ganzen Tag spielen! Doch leider war mit dem Schulgong, den ich von weitem hörte, der Besuch bei der 2c in Moosinning schon wieder vorbei.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg in der Schule, und beachtet bitte alle Regeln, die ihr heute über uns gelernt habt, dann kommen wir gerne wieder.

Euer Sammy

Labrador-Retriever von Gerhard Schuller