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Wau, wau, wau – war das ein heißer Tag …

Es war mal wieder soweit. Besuch in der Grundschule in Malterdingen stand im Terminkalender. Also machten wir uns auf, um die Kids der 2. Klasse mit unseren Hunden zu besuchen.

Zwei Klassen mit je 16 Kindern fanden sich wie verabredet mit ihren Lehrkräften im Schulhof ein und bildeten einen großen Stuhlkreis. Glücklicherweise gab es hier sehr schöne schattige Ecken und alle konnten sich auf den theoretischen Teil konzentrieren.

Nachdem wir uns vorgestellt hatten, war die erste Frage: „Was brauchen Hunde?“ Keine Antwort. Aber als von uns der Zusatz kam „… bei so heißem Wetter“, wussten plötzlich sehr viele Kinder, dass sie natürlich Wasser brauchen. Helga Eckert mit ihrer Charleen und Rudi Gruber mit seiner Luna hatten schon einige Besuche absolviert und, wie immer, auch Wasser mitgebracht, damit zwei ausgewählte Kinder die Wasserschüsseln füllen und für die Hunde bereitstellen konnten. Sofort waren Charleen und Luna am Schlabbern. Danach war für die Hunde erst mal Pause und sie legten sich brav auf ihre abseits zugewiesenen Plätze.

Da wir wussten, dass die Schüler die „12 Goldenen Regeln im Umgang mit Hunden“ sowohl anhand der Broschüre als auch mithilfe der ausgeliehenen Lehrtafeln geübt hatten, beschränkten wir uns auf die wichtigsten Punkte. Dann wurden nach Hunderassen und Hundeberufe erörtert und die alltägliche Hundepflege besprochen. Wie oft muss man mit ihm Gassi gehen? Welche Utensilien sollte man als Hundebesitzer haben? usw. Vieles war den Kinder bekannt, sogar wie man mit der obligatorischen schwarzen Tüte das “Häufchen„ aufnimmt, wurde von einem Kind fachgerecht vorgeführt. Da staunten sogar wir Hundeführer, gibt es doch viele Erwachsene die das nicht wissen (oder nicht wissen wollen).

Jetzt wurden auch die Hunde, die ganz ruhig abseits lagen, miteinbezogen. Fast die Hälfte der Schüler hatte selbst einen Hund, stellte sich dabei heraus. Gleichzeitig gab es auch mehrere Kinder, die zugaben Angst vor Hunden zu haben. Diese übernahm Helga bei der Trennung der Gruppen für die Spiele. Denn ihr verschmuster Berner-Sennemischling ist genau der richtige Hund für ängstliche Kinder. Nach zunächst sehr vorsichtiger Kontaktaufnahme, fanden sie schnell Zutrauen zu Charleen und durften sie nach Herzenslust bürsten und streicheln – davon kann sie nicht genug bekommen. Sie legt sich dann genüsslich auf den Rücken und streckt alles von sich. Zudem lässt sich von den Kinder auch Befehle geben und führt sie aus, zeigt wie sie sich schämt und lässt sich Leckerle auf die Nase legen. Auch das Ball holen macht ihr sichtlich Spaß – was die Kinder reichlich ausnutzten. Auch Charleens Spürnase ist nicht auszutricksen. Besonders erstaunt waren die Kinder, als sie Käsestückchen auf dem großen Hof versteckten und der Hund sie alle fand.

Sich von den Kinder Befehle geben zu lassen und sie auszuführen ist auch für Luna kein Problem. Sie wurde allerdings auf eine härtere Probe gestellt: Denn Bälle sind für Luna nicht interessant, also warfen die Kinder mit dem Futterbeutel und ließen ihn sich zurückbringen. Luna nahm daraus aber nur, was man ihr aktiv hinhielt. Auch stellten wir ihr ein kleines Henkelkörbchen mit vielen Leckerchen drin auf die Grasfläche und Luna holte es zurück, ohne etwas aus dem Körbchen zu nehmen. Die Kinder meinten: „Das sieht aus wie aus dem Märchen vom “Rotkäppchen und der Wolf“. Zum Schluss probierte Herrchen Rudi, ob Luna auf Anhieb ein Wienerle durch den großen Kreis zu Helga bringt, ohne es zu fressen – sie brachte es ihr und sie bekam es dann als Belohnung, inklusive dem Applaus der Kinder.

Abschließend bekam Luna den Befehl sich mit einem lauten Bellen zu verabschieden. Als wir fragten, ob wir denn nächstes Jahr wieder kommen sollten, da kam ein schallendes Jaaaa von der ganzen Runde und wir wurden mit einem Liedgruß verabschiedet. Das freut uns und wir werden gerne wieder kommen. Wir bedanken uns bei der Schulleitung und den mitwirkenden Lehrkräften Frau Sachs, Frau Chudalla-Nönninger und Frau Anderheiden für die gute Vorbereitung – und bei den Schulkindern für ihr diszipliniertes Verhalten.

Bericht: RG Foto: RG und Schule


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